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Cyberagentur beim INFORMATIK FESTIVAL

Unternehmenspartner mit Informationsstand in Dresden – Panel am 23. September zu resilienter Forschung und Forschungssicherheit

Die Cyberagentur ist beim INFORMATIK FESTIVAL 2026 in Dresden dabei. Am 23. September lädt sie zum Live-Panel über Forschungssicherheit und resiliente Wissenschaft ein.
Die Cyberagentur ist beim INFORMATIK FESTIVAL 2026 in Dresden dabei. Am 23. September lädt sie zum Live-Panel über Forschungssicherheit und resiliente Wissenschaft ein. Foto: Magnific/Cyberagentur

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) beteiligt sich vom 22. bis 25. September 2026 als Unternehmenspartner am INFORMATIK FESTIVAL 2026 an der TU Dresden. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über Cybersicherheit und digitale Souveränität sowie ein Panel zur Forschungssicherheit am 23. September.

Die Cyberagentur ist mit einem Informationsstand an der Technischen Universität Dresden auf dem INFORMATIK FESTIVAL 2026 der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) vom 22. bis 25. September vertreten. Dort stellt die Cyberagentur ihren Forschungsauftrag und aktuelle Themenfelder vor und sucht den fachlichen Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der Informatik-Community.

Mit ihrem Projektbüro Dresden ist die Cyberagentur bereits dauerhaft im Technologie- und Wissenschaftsstandort Dresden präsent. Das Büro stärkt die Vernetzung mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen und weiteren Akteuren des regionalen Innovationsökosystems. Dresden bietet mit seiner hohen Dichte an Forschung, Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie technologisch spezialisierten Unternehmen ein bedeutendes Umfeld für den Austausch über künftige Schlüsseltechnologien und Cybersicherheit. Die Beteiligung am INFORMATIK FESTIVAL knüpft unmittelbar an diese Präsenz und Vernetzungsarbeit an.

Im Mittelpunkt stehen Technologien und Forschungsfragen, die langfristig über die Cybersicherheit und digitale Souveränität Deutschlands entscheiden können. Dazu gehören unter anderem Kryptologie, Quantentechnologien, Künstliche Intelligenz, Robotik, resiliente IT-Systeme, sichere Kommunikation und vertrauenswürdige digitale Infrastrukturen. Am Stand können Besucherinnen und Besucher mit Fachleuten der Cyberagentur über technologische Entwicklungen, mögliche neue Bedrohungsszenarien und künftige Anforderungen an sichere digitale Systeme diskutieren. Von besonderem Interesse ist die Vernetzung des Projektbüros Dresden der Cyberagentur im Technologieökosystem Dresdens.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Cyberagentur am Mittwoch, 23. September 2026, von 11:00 bis 12:00 Uhr. Unter dem Titel „Science under threat! Wie sieht resiliente Forschung aus?“ diskutiert Forschungsdirektor Prof. Dr. Christian Hummert gemeinsam mit Nils Droste, Leiter des Referats Forschungssicherheit und Investitionsprüfung im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), und Sakine Weikert, Leiterin des Kompetenzzentrums Internationale Wissenschaftskooperationen (KIWi) im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Moderiert wird das Panel vom Journalisten Marcel Roth.

Ausgangspunkt der Diskussion sind veränderte Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Arbeit. Geopolitische Spannungen, Cyberangriffe, Einflussnahmeversuche und technologische Abhängigkeiten können Forschungseinrichtungen, Forschungsdaten und internationale Kooperationen unmittelbar betreffen. Das Panel fragt deshalb, wie wissenschaftliche Offenheit erhalten werden kann und zugleich sensible Informationen, Technologien und Infrastrukturen wirksam geschützt werden können.

„Forschung lebt von Offenheit, Austausch und internationaler Zusammenarbeit. Diese Offenheit braucht heute jedoch ein belastbares Sicherheitsfundament. Wir müssen Risiken früh erkennen, sensible Forschungsdaten schützen und strategische Abhängigkeiten verstehen, ohne wissenschaftliche Freiheit unnötig einzuschränken. Forschungssicherheit ist deshalb eine Voraussetzung dafür, dass Wissenschaft auch unter veränderten geopolitischen und technologischen Bedingungen handlungsfähig bleibt“, erklärt Prof. Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor der Cyberagentur.

Für die Cyberagentur ist Forschungssicherheit eng mit der Frage verbunden, wie Deutschland technologische Handlungsfähigkeit langfristig sichern kann. Die Agentur finanziert ambitionierte Forschungsprogramme zu Technologien mit hohem Innovationspotenzial und langfristiger sicherheitspolitischer Relevanz. Dabei betrachtet sie nicht nur bestehende Cyberbedrohungen, sondern insbesondere technologische Entwicklungen, deren Auswirkungen auf Sicherheit und Gesellschaft heute noch nicht vollständig absehbar sind.

Das INFORMATIK FESTIVAL ist die Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik und findet 2026 zum 56. Mal statt. Unter dem Leitthema „Digitale Resilienz“ bringt die Veranstaltung Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Workshops, Vorträge und Paneldiskussionen beschäftigen sich mit der Frage, wie digitale Systeme, Infrastrukturen und Organisationen widerstandsfähiger gegenüber Krisen, Angriffen und technologischen Abhängigkeiten gestaltet werden können.

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