- Status: Vorhaben
Hintergrund
In Umgebungen mit einer schwierig zu etablierenden Kommunikationsinfrastruktur (bestehend, ad-hoc) sind geringe Durchsatzraten der Datenübertragung ein häufig anzutreffendes Problem. Dies führt zu Kommunikationsschwierigkeiten bis hin zu Abbrüchen während der Kommunikation. Die daraus resultierenden Konsequenzen können, abhängig vom Szenario, nicht nur wirtschaftliche Folgen sein, sondern auch die Gesundheit und das Leben der Beteiligten betreffen.
Zielstellung
Das geplante Forschungsprogramm „Forschung und Entwicklung von Fähigkeiten im Hinblick auf Datenrekonstruktion nach gezielter Datenreduktion in schwierigen Kommunikationsumgebungen“ (DDK) verfolgt das Ziel der Untersuchung bzw. Erprobung von Technologien und Ansätzen, die sich eignen, die Datenübertragungsrate von Video/Bild und Ton zu reduzieren. Das Ziel besteht in einer Reduktion der Datenrate bei gleichbleibender oder sogar besserer Nutzbarkeit des Bildmaterials (KI-Hochskalierung/AI-Upscaling). Dabei dürfen Bild und Ton nur so weit verändert werden, dass es nicht zu einem Verfälschen des Inhalts kommt. Weniger relevante Inhalte können dabei stark reduziert werden und auf der Empfängerseite hochskaliert werden.
Disruptive Risikoforschung
Das disruptive Potenzial ergibt sich aus der hohen Wirkung, die viele Video-Calls in besonderen Lagen betreffen könnte. Weiterhin besteht hohes Potenzial bei Videos, die über das Internet gestreamt werden. Hierbei kann insbesondere in Kontexten mit stark begrenzten Ressourcen enorm an Bandbreite eingespart werden, was die Kosten senkt und hohe Kapazitäten der Internetinfrastruktur freigibt. Weiterhin sind Calls auch in schwierigen Umgebungen (z. B. Zug) einfacher und verlustfreier möglich.