Prof. Dr. Matthias Kranz wechselt zur Cyberagentur

Prof. Dr. Matthias Kranz ist neuer Abteilungsleiter Sichere Systeme der Cyberagentur. Foto: BZ/Cyberagentur

Neuer Abteilungsleiter Sichere Systeme

Neuer Abteilungsleiter „Sichere Systeme“ der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur). Mit dem 15. März 2024 wechselte Prof. Dr. Matthias Kranz von der Universität Passau nach Halle (Saale).

Mit dem 15. März 2024 übernahm Professor Dr. Matthias Kranz (Jahrgang 1977) die Leitung der Abteilung „Sichere Systeme“ in der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur). Der Professor wechselt vom Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Eingebettete Systeme an der Universität Passau zur Innovationsagentur für Cybersicherheit.

Als Abteilungsleiter „Sichere Systeme“ bringt Matthias Kranz seine Expertise als Professor des Lehrstuhls für Informatik mit Schwerpunkt Eingebettete Systeme der Universität Passau ein. Er führt in diesem Amt die Arbeit seines Vorgängers Prof. Dr. Tobias Eggendorfer fort, der im Sommer letzten Jahres einem Ruf an die Technische Hochschule Ingolstadt an den Lehrstuhl Cybersicherheit und Sicherheit vernetzter Anwendungen folgte.

In seinen Aufgabenbereich fallen die laufenden und künftigen Forschungsprojekte zum Thema Sichere Systeme, die sich auf die Themenschwerpunkte Cybersicherheit der Bundesverwaltung, Schutz kritischer Infrastrukturen, Cybersicherheit in schwierigen Umgebungen, Sichere Hardware und Lieferketten, Interoperabilität konzentrieren.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung in der Cyberagentur: die Menschen und Projekte, die ich begleiten darf“, erklärt Prof. Dr. Kranz. „Wichtige Projekte, wie der KRITIS-Wettbewerb oder Ökosystem vertrauenswürdige IT, gilt es fortzuführen und neue auf den Weg zu bringen. Mich reizt es, in dieser Konstellation von drei Forschungsabteilungen interdisziplinär mit den Kolleginnen und Kollegen von den Abteilungen Sichere Gesellschaft und Schlüsseltechnologien zusammenzuarbeiten und neue Forschungsfragen zu entwickeln.“

„Mit Prof. Dr. Matthias Kranz gewinnen wir wieder einen Fachmann für unsere Abteilung ‚Sichere Systeme‘, der mit seiner Expertise unsere Arbeit an den Forschungsaufträgen bereichern wird. Ich freue mich persönlich und für das Team, dass er dem Ruf an die Saale gefolgt ist“, ergänzt der Forschungsdirektor der Cyberagentur, Prof. Dr. Christian Hummert.

Vor seinem Wechsel zur Cyberagentur forschte Prof. Dr. Kranz zu Themen der Mensch-Maschine-Interaktion sowie der mobilen eingebetteten Systeme, des Internets der Dinge und im Bereich neuartiger Benutzungsschnittstellen für Post-Desktop-Systeme.

An der Technischen Universität München studierte er Informatik und wechselte für die Promotion zum Thema „Perceptive User Interfaces und Engineering im Bereich Ubiquitous Computing“ an die Ludwig-Maximilians-Universität München. Anschließend arbeitete Matthias Kranz wissenschaftlich am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. in Oberpfaffenhofen.

Als Juniorprofessor war Kranz von Juli 2009 bis August 2012 im Fachgebiet Verteilte Multimodale Informationsverarbeitung an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität München. Anschließend war er bis Januar 2013 Associate Professor für „Pervasive and Mobile Computing“ im „Department for Computer Science, Electrical and Space Engineering“ der Technischen Universität Luleå (Luleå University of Technology), Schweden.

Im Februar 2013 übernahm er den Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Eingebettete Systeme an der Universität Passau.

Matthias Kranz ist als Reservist im Dienstgrad Oberstleutnant (vorl.) d. R. am Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr in Bonn und Euskirchen beordert. „Die Praxiserfahrungen als Reservist bei der Bundeswehr werde ich besonders beim Thema ‚Sicherheit in schwierigen Umgebungen‘ in meine neue Arbeitsaufgabe einbringen können.“

Weitere Informationen:

https://www.cyberagentur.de/forschungsauftrag/