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EFI-Gutachten empfiehlt: Cyberagentur agiler handlungsfähig zu machen

Expertenkommission fordert mehr Freiheit für die Cyberagentur – mehr Tempo für Deutschlands Cybersicherheit

Prof. Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor der Cyberagentur sieht Agentur als unverzichtbaren Baustein einer langfristig angelegten deutschen Sicherheitsarchitektur.
Prof. Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor der Cyberagentur sieht Agentur als unverzichtbaren Baustein einer langfristig angelegten deutschen Sicherheitsarchitektur. Foto: Andreas Stedtler/Cyberagentur

Das EFI-Gutachten 2026 empfiehlt, die Handlungsmöglichkeiten der Cyberagentur für agiles Arbeiten zu erweitern und den Auftrag so zu öffnen, dass Anschlussprojekte bis in höhere Technologiereifegrade möglich werden. Die Cyberagentur sieht darin Rückenwind für ihre Strategie 2026–2030 und bringt ein Freiheitsgesetz als Beschleuniger der Cybersicherheitsforschung ins Gespräch.

Mit der Veröffentlichung des EFI-Gutachtens 2026[1] erhält die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) eine klare Empfehlung aus der Wissenschafts- und Innovationspolitik: Mehr Beweglichkeit, weniger Reibungsverluste, mehr Wirkung. Wörtlich hält die Expertenkommission fest: „Um die Potenziale der Cyberagentur zu stärken, spricht sich die Expertenkommission dafür aus, auch deren Möglichkeiten, agil zu handeln, zu erweitern.“ Darüber hinaus spricht sich das Gutachten dafür aus, den Auftrag so weiterzuentwickeln, dass Anschlussprojekte auch in höheren Technologiereifegraden konsequent bis zur Anwendungsnähe gebracht werden können. Damit adressiert die EFI genau die zentrale Herausforderung der aktuellen Sicherheitslage: Reaktionsgeschwindigkeit und Umsetzungstiefe sind in der Cybersicherheit strategische Faktoren, nicht bloß Prozessfragen. Die Cyberagentur ist Bestandteil der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesrepublik Deutschland und richtet ihre Arbeit auf langfristige Fähigkeiten und technologische Souveränität im Cyberraum aus, insbesondere dort, wo Dual-Use-Forschung sicherheitspolitische Wirkung entfalten kann. Vor diesem Hintergrund ist die EFI-Empfehlung auch ein handfester Impuls, ein Freiheitsgesetz für die Cyberagentur zu initiieren, um Entscheidungs-, Vertrags- und Finanzierungswege weiter zu beschleunigen und risikoreiche, aber potenziell hochwirksame Vorhaben schneller in belastbare Ergebnisse zu überführen. Zugleich sieht sich die Cyberagentur durch ihre neue Strategie 2026–2030 bestätigt, die auf die von der EFI adressierten Kernpunkte ausgerichtet ist: stärkere Rolle als Denkfabrik, verbindlicher Transfer und Forschungstiefe bis in anwendungsnahe Technologiereifegrade. „Die EFI benennt das Richtige: Agilität ist in der Cybersicherheitsforschung kein Komfort, sondern eine Sicherheitsvoraussetzung. Wenn sich Bedrohungen dynamisch entwickeln, muss auch unsere Umsetzungsgeschwindigkeit dynamisch sein“, sagt Prof. Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor der Cyberagentur. „Gerade in der Dual-Use-Forschung zeigt sich unsere besondere Stärke: Wir verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit konkreter sicherheitlicher Relevanz und bringen Lösungen dorthin, wo sie Wirkung entfalten. Unsere Strategie 2026–2030 ist dafür der klare Rahmen – mehr Tempo, mehr Transfer, mehr Souveränität“, so Prof. Dr. Christian Hummert.

Weitere Informationen:

https://www.cyberagentur.de/agentur/ueber-uns/


[1] https://www.e-fi.de/fileadmin/Assets/Gutachten/2026/EFI_Gutachten_2026_27126.pdf

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