Cyberagentur

Cybersicherheit zum Mitmachen erleben

Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Mit einem interaktiven Stand wird die Cyberagentur beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung im BMI Einblicke in die Cybersicherheitsforschung geben.
Mit einem interaktiven Stand wird die Cyberagentur beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung im BMI Einblicke in die Cybersicherheitsforschung geben. Foto: Bunch GmbH/Cyberagentur

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) beteiligt sich am 20. und 21. Juni 2026 mit einem interaktiven Informationsstand am Tag der offenen Tür der Bundesregierung im Bundesministerium des Innern. Besucherinnen und Besucher können Cybersicherheitsforschung verständlich erleben, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen und ihr Wissen in kurzen Quizformaten testen. Im Mittelpunkt stehen Einblicke in Forschung für digitale Souveränität

Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung öffnet auch das Bundesministerium des Innern seine Türen für Bürgerinnen und Bürger. Die Cyberagentur stellt dort ihre Arbeit an der Cybersicherheit von morgen und übermorgen vor. Im Fokus stehen Forschung, digitale Souveränität und die Frage, wie Staat, Wissenschaft und Gesellschaft künftigen Risiken im Cyberraum vorausschauend begegnen können.

Der Stand der Cyberagentur ist als offenes und dialogorientiertes Informationsangebot konzipiert. Statt abstrakter Fachsprache erwartet die Gäste ein niedrigschwelliger Zugang zu komplexen Themen der Cybersicherheitsforschung. Auf interaktiven Touchscreens werden die Gäste durch die Forschungsfelder und Zukunftsthemen der Cyberagentur geführt und gezeigt, warum Cybersicherheit eine zentrale Zukunftsaufgabe für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ist.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem direkten Gespräch. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitarbeitende der Cyberagentur erläutern, woran die Agentur arbeitet, wie Forschungsprogramme entstehen und warum technologische Souveränität für die innere und äußere Sicherheit Deutschlands relevant ist. Dabei geht es unter anderem um Künstliche Intelligenz, sichere digitale Verwaltung, vertrauenswürdige Systeme und die Frage, wie Forschung frühzeitig neue technologische Abhängigkeiten, Risiken und Handlungsmöglichkeiten sichtbar machen kann.

„Cybersicherheit entscheidet nicht erst im Krisenfall über staatliche Handlungsfähigkeit. Sie beginnt in der Forschung, lange bevor neue Technologien im Alltag ankommen. Genau diesen Blick nach vorn möchten wir beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung sichtbar machen“, sagt Prof. Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor der Cyberagentur. „Unser Ziel ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und zu zeigen, warum digitale Souveränität konkrete Forschung, kluge Fragen und einen langen Atem braucht.“

Auch Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Mit kurzen Fragen zur Cybersicherheit können Besucherinnen und Besucher testen, wie gut sie verdächtige digitale Situationen erkennen.

Auch der aktuelle Ideenwettbewerb HAL2027 zum „Cybersicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft“ sowie die MARLIN Challenges zur „Maritimen Kommunikation der Zukunft“ werden vorgestellt. Darüber hinaus informiert die Cyberagentur über Karrierewege, Praktika und berufliche Perspektiven in der Cybersicherheitsforschung. Damit richtet sich der Auftritt nicht nur an allgemein interessierte Besucherinnen und Besucher, sondern auch an Studierende, Nachwuchstalente, Fachkräfte und Menschen, die an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und öffentlicher Sicherheit arbeiten wollen.

Der Auftritt beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung macht die Arbeit der Cyberagentur für ein breites Publikum zugänglich und zeigt: Cybersicherheitsforschung ist keine abstrakte Spezialdisziplin. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Sicherheitsvorsorge.

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