Episoden Kryptokalypse

Kryptokalypse 6/10: Das Hafen-Experiment

22. Oktober 2026 | 18 Minuten

In der nächsten und mittlerweile sechsten Folge wird es praktisch: Nachdem wir zuletzt den Quantencomputer mit 100.000 Qubits kennengelernt haben, besucht Anaram nun Tammo, den CEO einer wichtigen Logistikfirma am Hamburger Hafen. Kann sie ihn davon überzeugen, dass Quantencomputer nicht nur Zukunftsmusik sind, sondern schon bald konkrete Probleme lösen könnten? Zwischen stockendem Lkw-Verkehr, großen Visionen und einer besonderen Tasse Espresso zeigt sich, ob Anarams Idee wirklich überzeugt.

0:0018:24
Shownotes

Das Rätsel um die 100.000 ist gelöst: Ein Quantencomputer mit 100.000 Qubits könnte die Welt neu berechnen. In der vergangenen Folge kam Alice der Maschine erstmals ganz nah. Nun will Anaram zeigen, was die Technologie in der Praxis leisten kann.

Im Gespräch stimmen Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger auf das neue Kapitel ein. Im anschließenden Hörbuchteil besucht Anaram den Logistik-CEO Tammo am Hamburger Hafen. Dort sorgen stockender Lkw-Verkehr und komplizierte Lieferketten täglich für neue Herausforderungen. Kann ein Quantencomputer dieses Chaos lösen – und Tammo von Anarams großer Idee überzeugen?

Folge 6 führt mitten hinein in die Logistik der Zukunft: zwischen Hafenbetrieb, großen Versprechen und einer ganz besonderen Tasse Espresso.

Mitwirkende

Weiterführende Links

Kapitel

Quantenphysik, Gedankenexperimente und das Buch, das es (noch) nicht gibt

Quantencomputer: Fortschritte, Faszination und technische Herausforderungen

Science-Fiction trifft Realität: Quantencomputer im Jahr 2030

Praktische Anwendung: Wie Quantencomputer die Hafenlogistik revolutionieren könnten

Von Versprechen zu Lösungen: Die Entwicklung und Nutzbarkeit von Qubits

Quantencomputing als Dienstleistung und Ausblick auf die nächste Folge

Transkript

Der Podcast der Cyberagentur.

Per Anhalter durch den Cyberraum

Forschung für übermorgen Null ist gleich eins an, ist gleich aus oben ist gleich unten hinten ist gleich vorne und alles hängt irgendwie zusammen.

die Katze ist tot und lebendig.

es gibt kein Buch oder das gibt doch ein Buch.

Das geht hier nur bei unserem podcast.

Es geht um Quantenphysik.

Quantenphysik übersetzt in ein Gedankenexperiment, glaube ich jedenfalls.

Denn um die Sache mit Quanten zu verstehen dafür braucht sicher Jahre.

Hi Jens!

Hallo Marcel!

Jens Hüttenberger schreibt an einem Buch und das Buch gibt es sozusagen in deinem Kopf und den Auszügen hier.

aber es gibt eben auch noch nicht weil's noch nicht gedruckt ist.

Ist gar kein Buch, ist typisch Quanten eigentlich?

Eigentlich genau.

also erst indem wir entscheiden es druckend zu lassen wird sein Buch.

Und du bist ja zu hundert Prozent sicher dass du das mit diesen Quanten alles verstanden hast.

mittlerweile

Ich bin so hundertprozent sicher, dass ich es nicht verstanden habe.

Du schreibst am Science-Wikt-Normaren für die Cyber-Kentur spielte im Jahre two-thousandneun-dreißig und darin gehen wir davon aus oder du das ist einen Quantencomputer mit einhunderttausend Q-Bits gibt?

Dieser Durchbruch bei Quanten-Computern wird ja immer mal wieder verkündigt.

Wie sicher bist du denn, dass es tatsächlich bis zwanzig neunundals klappt?

Also ich bin noch optimistisch.

Man weiß es wirklich nicht genau, aber in den letzten Jahren gab's doch schon einige deutliche Fortschritte und

gibt was im ganzen Bereich das sich jetzt nach der Recherche und dem ganzen Gesprächen die du fürst nachdenken schreiben unsicherer macht oder sicherer

macht?

Ob es die Quantencomputer gibt oder nicht.

Also was mich unsicherer macht, ist wirklich die Technologie, die dahinter steckt, die wirklich dermaßen kompliziert ist.

Das habe ich mir mal über Stunden erklären lassen und man… Es ist komplizierter.

also für mich ist das ein größeres Wunder als was in Harry Potter Roman passiert.

Dass Leute sich das ausdenken können dass sowas funktionieren könnte überhaupt.

Faszinosum.

Also weil es Theorie ist.

und dann aber man muss uns praktisch bauen?

Ja, und wir reden von Sachen die im Subnanobereich sich bewegen und dass man da Felder erzeugen kann in dem einzelne Quanten oder Ionen gefangen werden und diese Ionen kann man auch noch bewegen ob sie unterhalb wie so Magnet- und Tischplatte und die kann man dann halt mit einem Leser ansteuern und in eine Richtung oder in die andere drehen lassen.

das finde ich so dermaßen Unvorstellbar.

Also wirklich ist es einfach unvorstellba, dass man das… Ich denke, das kann nicht funktionieren aber da sind glücklicherweise Leute am Werk die erheblich mehr Ahnung haben und erhebtlich intelligenter sind als ich Und die sind überzeugt, dass sie's schaffen und deswegen glaube ich diesen Menschen mal

Dann schließe Sie mich an Was bei mir aus der letzten Folge mit dem Ausschnitt aus deinem Buch noch so ein bisschen nachschwingen.

Da beschreibst du wie sich Remote auf so einen Quantenkomputer zugreifen lässt.

nebenbei beschreibst du so einen bewaffnenden Romater und eine Ausweisapp, ja.

Wir zwei treffen uns, zwanzig, neun, dreißig nochmal wieder und schauen was es dann wirklich gibt oder vielleicht sogar schon eher, ja?

Und übrigens das muss dir noch mal grundsätzlich auf den Weg gehen!

Du hast noch… wir sind jetzt in Folge sechs, noch vier folgen.

Zeit, dir wirklich diese EINE Frage auszudenken die du einem Quantencomputer stellen würdest wenn er nur einmal antworten könnte.

Das passt ja gut zu sagen unseren Podcast-Kanal per anderthalb durch den Cyberroom.

aber wir sind ja natürlich eigentlich wegen wegen Lydia hier, wegen dem nächsten Ausschnitt.

Was kommt denn jetzt?

Jetzt kommt ein Ausschnitt wo mal die praktische Anwendung eines Konnencomputers thematisiert wird.

Genau also weil wir sind ja bis jetzt noch relativ viel im theoretischen Bereich und dieser Konnen Computer bietet einfach auch Chancen und es geht halt nicht nur um die Risiken in den Buch sondern auch um die Chancsen und in dem neuen Ausschnitt werden wir einfach mal eine Chance hören.

Na dann bitte!

Bühne frei für Lydias.

Tamo legte sein Smartphone zur Seite, als anerahm den Konferenzraum der Gesellschaft betrat.

Der CEO, der alleine an einem großen Konferenztisch aus Holz saß, nickte ihr zu und deutete mit einer Geste an – sie solle sich setzen!

Tamo ging sicherlich auf die Siebzig zu, vielleicht hat er sie bereits überschritten, sah dabei aber wie ein Best-Ager-Model aus das jederzeit Werbung für Vitaminpillen oder Kreuzfahrtreisen machen könnte….

Er trug eine Becher Chino, braune Tonschuhe und ein mintgrünes Polohemd dessen bunt sich sanft um seine muskulösen Arme spannte.

Einzig seine goldene Smartwatch – Eine sündhaft teure Sonderanfertigung die mehr Vitalwerte messen konnte als manches Krankenhaus ließ auf eine gewisse Exzentrik schließen, die ihm allgemein nachgesagt wurde.

Heute allein?

fragte Anna Rahm.

nach der Begrüßung in den Raum blickend Tamo sah die Enttäuschung in ihrem Gesicht Erst einmal.

Nachher kommt Rebecca hinzu.

Bevor ich die ganze Bande von der Arbeit abhalte, wollte ich mir ein Bild machen.

Anna Rahm setzte sich auf einen Freischwinger aus konjakfarbenem Leder.

Sie hatte einige Handouts in ihrer Schultertasche, ließ sie aber stecken.

Auf digitale Präsentationen verzichtete sie seit Jahren Was ich nicht in fünf Sätzen klar sagen liess, hatte keine Wirkung bei Männern wie Tamo.

Details waren etwas für das Fußvolk.

ihn interessierten Visionen.

Kaffee?

fragte er.

Gerne!

Der CEO stand auf und ging zu einer Siebträgermaschine, die prominent an der Stirnwand platziert war.

Das Gerät hatte mit Sicherheit das halbe Jahresgehalt eines Hafenmitarbeiters gekostet, dachte Anna Rahm.

Tamo liebte es den Kaffe als Zeichen höchster Kultiviertheit selbst aufzusetzen, als ob es eine starke Persönlichkeit bräuchte um einen ebenso starken Kaffezut zuzubereiten.

Excelser, sagte er als er vorsichtig das Kaffeepulver in das Sieb drückte.

Direkt aus dem Chat, vierzehn Monate gereift.

Anna-Ram nickte anerkennend obwohl sie keine Ahnung hatte was das bedeutete.

Tamo stellte die Maschine an und momelte mehr zu sich als zu ihr.

Jetzt kommt der spannende Moment in dem die Kuh das Wasser lässt.

Langsam tröpfelte der Kaffee in zwei kleine Espresso tassen.

Er beobachtete den Vorgang konzentriert, als würde flüssiges Gold in die Bronze-Gussform eines Goldschmiedes tropfen.

Während der Kaffee lief, sprach Anna-Ram ihn nicht an.

Smalltalk war ihm so, fenn er ihn nicht selbst begann.

ein Graus – nur für Treffen mit Politikern gut!

Sollte er in Plaudereien verfallen?

Das war Anna-ram klar, war ihre Mission hier beendet.

Er stellte die Tasse vorher ab und setzte sich ihr gegenüber.

Quantencomputer, sagte er.

Dann leg mal los!

Genau, Quanten-Computer… Es ist soweit.

Sie griff die Espresso Tasse und nippte am Kaffee.

Der Espresse schmeckte herbundbrauchig wie eine Zigarre.

Ein abscheulicher Geschmack, wie sie fand.

Sie nickte anerkennend Und stellte die Tasse ab.

Wir können loslegen.

Tamo richtete sich auf und sagte Ich höre ich will dich nicht mit Zahlen langweilen.

Deshalb erzähle ich dir eine kleine Geschichte, die ich gerade erlebt habe.

Wie immer fahre ich vor meinem Besuch zum Hafen.

Es gibt nichts befriedigerendes als Containern bei der Arbeit zuzusehen.

Du kennst das!

Es ist Ballett für mich.

Ballett lebt von den fließenden Bewegungen.

Jede Bewegung hat eine Aussage – einen Zweck.

Ballet?

Das ist vielen Menschen nicht klar.

Ist Kommunikation ohne Sprache So wie das Entladen und Beladen von Schiffen?

Es ist Kommunikation in ihrer schönsten und dreinsten Form, denn Balletttänzerinnen und Tänzer müssen jede Bewegung kommunizieren.

Und das ist für den Hafen entscheidend – Sie müssen auf Ressourcen achten!

Anna-Ram, die Tamos verbrieften Kultursinn ansprechen wollte — seit Jahren finanzierte er die Hamburger Kunsthalle und Opa — merkte wie er unruhig wurde.

Innerhalb weniger Sekunden hatte er zweimal zur Espresso-Tasse gegriffen.

Ich komme zum Punkt.

Vorhin ging ich über den Waltershof Dam.

Mindestens zwanzig LKWs stauten sich an der Ampel, ich tippe mal zwei Convoys kreuzten sich zufälligerweise!

Keine Bewegung?

Keine Harmonie –

Stillstand.

Deine Controller können dir sicher ausrechnen was so ein Stillstand kostet.

Der Quantencomputer beendet den Stillstand und nicht nur den….

Der CEO richtete sich auf Seine Körperhaltung signalisierte dass er nun reden werde.

Er nahm einen Schluck Kaffee und schaute sie mit einem Blick an, den Sie schwer deuten konnte.

Interesse?

Zweifel?

Ärger!

Wann habe ich zum ersten Mal das Versprechen gehört, Das Quantencomputer die Logistik revolutionieren?

Muss so um das Jahr-Zw.

zw.

gewesen sein.

vor zwanzig Jahren etwa Und dann immer wieder im Fünfjahrestakt Werden Quantencomputer nach einem chinesischen Fünfjahresplan entwickelt?

Du legst also im Rhythmus.

Sage mir mit einem Satz, warum es diesmal anders ist.

Hunderttausend!

Na gut, das ist mehr eine Zahl als ein Satz.

Anaram lächelte ihn an.

Hundertausend was?

Cubits Rechenbausteine?

Es war sinnlos, Tamo mit den möglichen Rechenoperationen überzeugt zu wollen.

Genauso gut könnte sie versuchen, ihren Sohn mit einer Bachfuge für Musik begeistern zu wollen.

Sie probierte einen anderen Weg.

Gehe ich recht in der Annahme?

Als vor zwanzig Jahren die ersten Unternehmensberatungen hier aufschlugen, haben sie der versucht, Achtzig Cubits als das Ei des Kolumbus zu verkaufen!

Der Handlungsreisende könnte jetzt bequem durch die Welt reisen und abends noch bei seiner Frau und seinen Kindern schlafen.

Zehn Jahre später haben sie dir wahrscheinlich erzählt – Jetzt aber!

Wir haben eintausend Cubits.

Das ist der Durchbruch!

Dabei haben sie dir geflissentlich verschwegen, dass von den ein- tausend nur einhundert nutzbar waren.

Der Rest war unnützer.

beifang Vor fünf Jahren wurden dir wahrscheinlich Diamant-Quantencomputer als der neueste heiße Scheiß verkauft mit dem alle Probleme gelöst sind.

Diamant klingt ja schon nach wertvoll.

Wieder war die Anwendung bestenfalls Spielerei.

Tamo lechelte Klingt fast, als wärst du dabei gewesen", sagte er.

Sein Lächeln war selten und auch dieses beendete er präzise.

Habe ich dir je eine Versprechung gemacht?

Ich habe mit deinem Team immer an konkreten Lösungen gearbeitet – und sie haben immer funktioniert!

Schicke Präsentationen überlasse ich den Anzugträgern.

In diesen Moment kam Rebecca herein.

Sie war Mitte Fünfzig, Tamos Assistenten seit dreißig Jahren.

Anna-Ram wusste, dass sie die einzige Person war der der CEO bedingungslos vertraute.

Mehr als seine ersten, zweiten und dritten Ehefrau Wahrscheinlich, so munkelte man in den Fluren weil sie seine Annäherungsversuche in jungen Jahren entschieden zurück gewesen hatte.

Charme verfügen sich bei ihr ebenso wenig wie Geld oder Hartnäckigkeit.

Er hatte es, so hieß es mit allem probiert.

Sie grüßte Anna-ram kurz entschuldigte sich für die Verspätung und setzte sich an das andere Ende des Tisches, als sei sie stille Beobachterin.

Eine Rolle die sie über die Jahre verinnerlicht hatte.

Anara meint, Quantencomputer sei in endlich einen Satz bereit.

Was meinst du dazu, Rebecca?

Das kann ich nicht beurteilen!

antwortete sie knapp.

Ich will deine Meinung wissen, hackte er nach.

Ich habe dazu keine Meinung – das ist Physik Und von der hab' ich keine Ahnung.

Der CEO drehte sich wieder zu einer Rahmen.

Nun gut, du meinst die neuen Quantencomputer könnten die Staus auflösen?

Wie soll das gehen?

Im Augenblick schalten wir die Ampeln noch immer in Reihe.

Einige Ampel sind mit Kameras ausgestattet.

Sie beobachten die Verkehrsflüsse und reagieren bei Bedarf.

Das hat einiges bewirkt.

Was wir aber nicht können ist dass die Ampeln auf dem gesamten Hafengelände miteinander kommunizieren und sich abstimmen.

Es sind einfach zu viele Ampeln.

Es gäbe eine Kakophonie.

Tausende schreiende Grundschulkinder sind dagegen nichts, sage ich dir als Mutter eines Grundschülers.

Wie du weißt handelt es sich bei den Ampelen um das handlungsreisenden Problem!

Du hast so viele Optionen für klassische Rechner.

Doch nicht für den hunderttausend Q-Bit starken Quantencomputer… Die Maschine rechnet uns in Sekunden schneller aus, wie alle Ampeln am besten geschaltet werden sollten.

Damit auch an der vierten, fünften oder zehnten Ampel ein optimaler Verkehrsfluss herrscht!

Der Rechner ermöglicht uns das Leitsystem von dem wir immer geträumt haben.

Tamo Schweg was Anaram als gutes Zeichen wertete mit seiner rechten Handstricher über die Tischplatte Als suche er etwas auf der glatten Holzoberfläche.

Anaram erinnerte diese Gesternsklavier spielen.

Zur Bestätigung tippte er mit den Fingern sanft auf den Tisch.

Er blickt aus dem Fenster, dann zur Rebecca die ihm fast unmerklich zunickte und schließlich zu Anna Ramm.

Endlich fragte er, wie willst du es angehen?

Da hat's also jemand überzeugt von einer Anwendung.

Ja

da hat sie genau den Tham überzeugt.

Sag mal glaubst du das so ist wie heutzutage mit der KI dass alle Unternehmer plötzlich sagen ja wohl wir brauchen sowas.

Also ich kann mir vorstellen, dass das in bestimmten Bereichen der Fall sein wird, dass irgendwann die Quantcomputer ganz allgemein zum Einsatz kommen.

Ich bin gerade eben noch beim Hören über dieses Nutzbar gestolpert.

Wie viele von den Kubits tatsächlich nutzbar sind?

Kannst du da noch was zu sagen?

Ja

also es gibt physikalische und logische Kubits.

Das hat etwas mit dem Fangen dieser Kubit zu tun.

In der letzten Folge gehört, dass man sie halt versucht… zu fangen in Gittern.

oder es gibt auch andere Methoden, die man versucht zu fängen.

Wenn man sie gefangen hat muss man sie auch noch programmieren können und das ist nicht so einfach.

Man kann mehr fangen als man programmieren kann

Und dann gehen so lange welche verloren.

Das Problem ist, dass die immer nur sehr kurz überhaupt da sind.

an einer Stelle also man kann sie jetzt nicht so fangen und dann sind die da jetzt mal für zwei Stunden lang irgendwie hinter Schloss und Riegel sondern für manchmal nur wenige Millisekunden.

und in der Zeit muss man die halt programmieren und das ist eine der größten Herausforderungen im Augenblick Entwickler von Quantencomputern haben.

Das heißt eine Zahl die da drauf steht ist immer nur tatsächlich eine Maximalzahl.

nicht so wenn man sagt jetzt, dass sie irgendwas wie man es jetzt bei herkömmlichen Computern hat?

Genau.

also ja das kann man nicht ganz ein zu einem zu vergleich mit Bits bei normalen Computern.

Und jetzt sagen wir mal der Tamo würde jetzt sagen jawohl ich buche mir so einen Quantenkomputer.

Eher nicht!

Also er ist sozusagen das CEO der Hafengesellschaft und Die Anaram würde auf dem Quantencomputer, den wir in der letzten Folge kennengelernt haben, dann das Programm ausrechnen lassen und es im Hafen zum Einsatz kommt.

Also genau!

Der würde eine Rechendienstleistung buchen?

Die Anaram bucht die Rechendedienstleistungen für ihn so.

Ist wiederum ein bisschen ähnlich wie KI heutzutage?

Unternehmer buchen Rechenleistungen bei Firmen und machen sich da abhängig.

Ja, aber man geht davon aus dass das in Zukunft die Anwendung sein wird.

Weil es wird nicht so sein, dass jeder ein Quantcomputer in seinem Vorzimmer stehen hat, auch in fünfzehn Jahren definitiv nicht, aber wahrscheinlich auch später nicht, sondern das wird immer als eine Serviceleistung betrachtet werden und man muss halt diesen Quantcomputer slots buchen und dann ihn nutzen können.

Ein neuer Dienstleistungsberuf.

Es ist eigentlich ein Dienstleistungsberuf, ja Computer as a Service oder so könnte man das nennen.

Sag mal du hast in einer der ersten Fragen auch noch gesagt taucht noch einen Robert auf?

Ist jetzt noch nicht aufgetaucht.

genau also das ist ja stimmt vielleicht der Tauch noch auf.

Ich würde

eine Empfehlung für die nächste Folge dann geben.

Die ist nämlich am sechsten, zwanzigsten November kurz vom ersten Advent.

Kannst du uns sozusagen ein kleines Adventsgeschenk machen?

Die nächste reguläre Folge von Beannert durch den Cyberraum gibt es schon in zwei Wochen.

Jens, danke fürs hier sein!

Danke

und jetzt die Quanten wieder vom Tisch runternehmen, Bits einsetzen und weiterschreiben.

Fragen wie immer an podcasterzeiberagentur.de und wo ihr Sternchen und Herzen vergeben könnt wisst ihr auch.

Dankeschön.

Kryptokalypse 5/10: Die besondere Begegnung

24. September 2026 | 24 Minuten

Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger sprechen kurz über das Jahr 2039, Quantencomputer und die popkulturellen Anspielungen der Folge. Im Hörbuch besucht Alice nach der Auflösung des Rätsels um die 100.000 erstmals das Unternehmen hinter dem Quantencomputer. Zwischen strengen Sicherheitskontrollen und Roboter Q2D2 kommt sie der Zukunftstechnologie so nah wie nie zuvor.

0:0024:25
Shownotes

Folge 5: Zu Besuch beim Quantencomputer

In den ersten vier Folgen haben wir Anaram und Alice auf ihrer Reise durch die Welt der Quantentechnologie begleitet. Dabei ging es um große Chancen, mögliche Gefahren für unsere digitale Sicherheit und natürlich um die geheimnisvolle Zahl 100.000. In Folge 4 wurde das Rätsel schließlich gelöst: Dahinter verbirgt sich ein Quantencomputer mit 100.000 Qubits.

Zu Beginn der Folge spricht Host Marcel Roth mit Autor Jens Hüttenberger über das Jahr 2039, in dem die Geschichte spielt, und darüber, welche Aufgaben Quantencomputer in Zukunft übernehmen könnten. Außerdem geht es um die popkulturellen Anspielungen der Folge – von „Per Anhalter durch die Galaxis“ bis zu „Star Wars“.

Im anschließenden Hörbuchteil wird die Zukunft für Alice plötzlich greifbar: Sie besucht das Unternehmen, das den Quantencomputer entwickelt hat. Schon am Eingang warten strenge Sicherheitskontrollen und ein ziemlich wehrhafter Roboter namens Q2D2. Hinter den gesicherten Türen kommt Alice dem Rechner und den Menschen, die mit ihm arbeiten, so nah wie nie zuvor.

Was kann eine solche Maschine wirklich leisten? Wie schützt man eine Technologie, die enorme Chancen eröffnet, aber auch großen Schaden anrichten könnte? Folge 5 verbindet einen spannenden Blick hinter die Kulissen mit Zukunftstechnologie, Humor und jeder Menge Popkultur.

Transkript

Der Podcast der Cyberagentur.

Veranhalter durch den Cyberraum

Forschung für übermorgen.

Hier spricht die Zukunft, denn wir wissen dass es bald ein Buch geben wird und ihr könnt das hier hören bevor es überhaupt fertig ist.

Das buch.

alle vier wochen hörte hier Ausschnitte aus dem buch der zukunft Denn wir sind hier auf unserem Podcast-Kanal per Anhalte durch den Cyberraum schneller als jede Druckerei und auch Jens ist wieder hergeflitzt.

Hi, Jens!

Hallo Marcel!

Jens

Hüttenberger arbeitet am Science Fiction Roman für die Cyberagentur aus Halle Und im Buch selbst geht es natürlich um die Zukunft und das Szenariumbuch ist… Das hast du uns dann ja dankenswetterweise in der letzten Folge verraten.

Es gibt ein Quantencomputer mit hunderttausend Q-Bits Jens, im Buch um welches Jahr geht's noch mal?

Mit zwanzig neun treißig, im Wesentlichen.

Warum gerade

das?!

Ja, die Zahl neun-dreißig oder neunundachtzig hat ja in Deutschland schon eine gewisse Relevanz sag ich mal.

und ich dachte wenn jetzt sowas neu spektakuläres wie ein Quantencomputer der uns Probleme aber auch große Chancen bietet kommt dann will ich da gerne so einen Bezug herstellen.

Das ist wie auch das Stichwort Revolution im letzten Ausschnitt?

Neunundachzig!

Aber

ich glaube, jetzt müssen wir einmal kurz festhalten.

Also Quantencomputer selbst wenn sie da sind die lösen ja die herkömmlichen Computern nicht ab oder?

Nein Sie sind für bestimmte Probleme konzipiert.

Wir werden weiter Netflix über unseren normalen Computer.

Gott sei Dank!

Oder einen anderen Streaming-Dienst.

Ich weiß nicht, wir sind hier hype öffentlich.

Die ARD

hat auch eine sehr gute Mediathek und Arte.

Ja genau,

genau.

Ganz eine Geschichte muss ihr noch erzählen Krypto-Kalyps ist der Arbeitssiegel.

Wir haben deutlich hier im Studio auch gesessen und haben eine andere Folge aufgenommen.

Und da gab es einen schönen Versprecher, nicht Kryptokalypse sondern Kryptokolüse.

Ja

ich fand's lustig!

Auf der einen Seite ich fand das aber auch nicht lustig, das passt dann wieder ins Quantenthema ne?

Aber Kryptolüsse klingt auch so nach einem chemischen Vorgang irgendwie, nach etwas was Wissenschaftler vollständig verstanden haben… Ich würde Krypto-Kaluse jetzt vorschlagen.

Apokalypse, obwohl wir wissen ja gar nicht ob sie kommt.

Oder das

ist auch immer nur ein Arbeitssiedel?

Ja,

es ist nur eine Arbeitssitzel.

In den letzten Folgen habe ich behauptet in unserem heutigen Ausschnitt wird so ein bisschen popkulturell.

Du warst ein bisschen skeptisch und bist gespannt was Lüder Herms jetzt unsere tolle Sprechen daraus gemacht hat.

Wie immer bin ich sehr gespannt weil der Text sich einfach anders anhört wenn Sie ihn vorliest als wenn ich ihn in meinem Kopf höre.

Worum geht's?

Es geht um einen Besuch beim Unternehmen, bei dem Unternehmen das den Quantencomputer entwickelt hat.

Genau und da werden wir mal dieses Unternehmen kennenlernen.

Und ich achte noch einmal darauf ob ich da jetzt Papkultur höre?

Ja mach' das!

Alice Fröstelte Das erste Mal seit Monaten.

In München war es deutlich kühler als in Köln dass sie morgens mit dem Zug verlassen hatte.

Sie zog den Reißverschluss ihrer Strickjacke hoch und stapfte zur Bushaltestelle.

Das Gebäude des Quantenunternehmens quasi befand sich etwa eine halbe Stunde außerhalb des Zentrums in einem alten Industriegebiet.

Nur noch alte Backsteinmauern ließen erahnen, dass hier vor Jahrzehnten mal etwas produziert wurde.

Nun war es ein Innovations-Hub.

KI Firmen, Drohnenentwickler – Ein Forschungslabor für Fusionsreaktoren und das Quanten-Unternehmen.

Überall waren Kameras, überall Wachroboter.

Überwachungsdrohnen schwirrten in der Luft.

Sie erreichte den Haupteingang und klingelte an einem Stahltor, »Bitte«, hörte sie eine Stimme aus der Sprechanlage.

Alice nannte ihren Namen und sagte, sie hätte einen Termin mit Justus.

Wir holen sie ab!

Alice fragte sich, wann sie zum letzten Mal gesiezt worden war – es musste kurz nach ihrem Studium gewesen sein….

Es dauerte eine Ewigkeit, bis das Tor sich öffnete und ein Wachmann in dunkelblauer Uniform am Eingang erschien.

Ihren Ausweis bitte!

Sie öffnet ihre Ausweisapp und zeigte dem Mann ihr Smartphone.

Der Mann nickte und hielt ihr die Tür auf.

Bitte folgen sie mir!

Er deutete auf einen gelb markierten Weg der über eine große Freifläche zu einer alten Fabrikhalle führte.

Hier wurden früher Lacker produziert, sagte der Wachman.

Die Markierungen sind noch von damals.

Eigentlich haben sie keine Funktion mehr, aber wir haben die Anweisung auf dem Weg zu

bleiben.".

Alice nickte verständnisvoll.

Sie blickte sich um und erahnte den Grund.

Der Weg entlang der Mauer war alle paar Meter mit Kameras bestückt, die den markierten Bereich erfassten.

Über den freien Platz – zu Fabrikzeiten wahrscheinlich die ehemalige Ladezone für die LKWs – rollte ein kleiner Roboter.

Sie wunderte sich über die hohen Sicherheitsvorkehrungen.

Q-Zwo D-ZWo?

Den Namen hat sich ein Geschäftsführer ausgedacht, naja, sagte der Wachmann Schmunzelt als er sah dass Alice dem Roboter mit den Augen folgte.

Er ist mein bester Mitarbeiter macht nur einmal am Tag Pause wenn er nachts geladen wird jammert nicht und isst mir meinen Mittagessen nicht weg.

Alice grenzte.

Süß!

sagte sie kann er auch hüpfen?

Die Maschine erinnerte sie an einen Basketball.

Hüpfen nicht gerade, aber hoppeln!

Ich rufe ihn mal.

Der Wachmann schnappte sich sein Smartphone, öffnete eine App und sprach… Kuzwo Dezbo?

Komm!

…der Roboter drehte sich um die eigene Achse und setzte sich geräuschlos in Bewegung.

Der hört ja auf seinen Namen.

Besser als mein Hund hätte er ein Fell würde ich die beiden austauschen.

Ist natürlich nur Spaß.

Der Roboter rollte zu den beiden, die an der Mauer warteten.

Bevor er sie erreichte überquerte er einen alten Bordstein.

Ohne Probleme nahm er die Hürde.

Er haubste ein bisschen über den Ausfalt.

– Ist der bis sich?

fragte Alice nach als er nur noch einige Meter von ihnen entfernt war.

– Bis ich nicht!

Aber ich würde mich nicht mit ihm anlegen.

Er kann schießen… Nicht ein Ernst.

Alice hatte keine Lust wieder mit dem Sitzen anzufangen Fügt aber schnell hinzu, sie können mich ruhig duzen.

Der Wachmann nickte.

Doch?

Siehst Du diese kleine blaue Klappe?

Eine Schießscharte.

Bei Bedarf klappt sie auf und ein kleines Gewehr schaut heraus, zwanzig Schuss oder so.

Das Gerät wurde ursprünglich fürs Militär entwickelt Ich habe es aber noch nie in Aktion gesehen.

Ich haffe Q-Zwo D-ZWo schäst nur auf Befehl Und wenn ihm die Nase nicht passt Also freundlich lächeln.

Sonst kann ich für nichts garantieren.

Alice zog die Augenbrauen hoch und setzte ein schiefes Lächeln auf.

Ist ein Witz!

Wir deaktivieren die Funktion tagsüber, also keine Sorge… Aber nachts ist der Bach unscharf.

Verrückt?

Jetzt will ich ihn nicht mehr streicheln.

Wege sagt….

Der Roboter isst pflegeleicht unzahm.

Nicht wahr, Q-Zwo D-ZWo?

Die Kugel reagierte nicht, sondern blieb etwa einen Meter vor den beiden stehen.

Alice hatte das ungute Gefühl, dass die Maschine sie anstarnte.

Obwohl der Roboter im Gegensatz zu seinem Namensverwandten keine humanoiden Züge aufwies.

Mindestens acht Kameras, die an verschiedenen Stellen angebracht waren, scänden die Umgebung.

Ein Fußball wirkte menschlicher.

Alice fröstelte es noch mehr.

Sie zog ihre Jacke zu.

Der Wachmann und Alice setzten ihren Weg fort.

Nach zwei Minuten erreichten sie den Eingang des Gebäudes einen vorgelagerten Bau, der früher wahrscheinlich mal der Verwaltungssitz war.

Ein Coachlos sicherte die Tür.

Der Wachmann tippte eine vierstellige Zahl ein und hielt dann einen Transponder an das Zahlenfeld.

Alish versuchte, die Zahlenkombination zu erhaschen – doch der Wachman deckte das Feld ab!

Du kannst hier Platz nehmen.

Der Geschäftsführer holt dich gleich ab.

Kurz darauf erschien Justus.

Ein schlanker Mann mit dichtem weißen Haar dass er nach hinten gekämmt und mit Wachs fixiert hatte.

Sein Mund und seine Augen waren mit kleinen Fältchen umgeben, typisch für einen Menschen der viel lachte.

Er strahlte eine Zufriedenheit aus die ansteckend war – sie gaben sich die Hand!

Schön das du da bist!

Khalid und Kuzwo Dezbo hast du schon kennengelernt?

Er blickte in Richtung des Wachmans, der freundlich nickte.

Nun übernehme ich und zeige dir unseren Schatz.

In seinem Büro angekommen Drückte der CEO Alice einen kleinen Glasblock in die Hand, in den ein Chip eingegossen war.

Unser erster Ionen-Chip sagte er – unser Heiligtum!

Du bist ja selbst an der Uni.

Solche Projekte an einer Hochschule voranzutreiben ist unmöglich.

Alleine die Ausschreibungen und die Vergaben, ein Disaster.

Vom Patentrecht möchte ich gar nicht

reden.".

Daher beschlossen er eine Kollegin und ein befreundeter Professor aus Dänemark das Unternehmen zu gründen gefördert vom Land und dem Bund, die große Hoffnungen in die Technologie setzten.

In den ersten Jahren waren sie mehr oder weniger zu dritt.

Wenn mal mehr Fördergelder flossen, stellten Sie eine Projektmanagerin oder einen Forschungsassistenten ein.

Die Forschung und Versuche betrieben sie an der TU München bis sich die Erfolge abzeichneten.

Anfangs hieß das Unternehmen Millieways wie das Restaurant bei per Anhalter durch die Galaxis Milliarden Wege.

Aber das fanden die Geldgeber Albern und außerdem gab es namensrechtliche Bedenken.

Beim Rechner gab es glücklicherweise keine Einwände.

Hard of Neop, nach dem Raumschiff Hard Of Gold im Buch.

Wieso?

Wenn ich fragen darf… Fanden wir passend!

Ich weiß nicht ob du das Buch kennst.

HardofGold trägt den unendlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb in sich.

Nichts weniger leistet HardOfNeop Er treibt das unwahrscheinliche voran.

Rechen-Operationen jenseits unserer Vernunft, sagte er voller Stolz.

Neob?

Eines der wichtigsten Metalle im Rechner!

Teurer und seltener als Gold.

Alice betrachterte den Chip von allen Seiten, legte ihn auf den Tisch und schob ihn zum CEO hinüber.

Wenn du willst, zeige ich dir den Ionencomputer.

Gerne, antwortete Alice.

Justus stand auf, Alice folgte ihm.

Nie ob befindet sich in der ehemaligen Produktionshalle.

Wir nennen ihn zwar mobilen Quantencomputer, aber der Begriff ist relativ.

In deinem Rucksack kannst du ihn nicht verstauen wenn du mit dem Ding abhauen möchtest.

Er lächelte verschmitzt um zu zeigen dass er einen Schatz gemacht hat.

Schade!

Sofste Alice aufgesetzt.

Das war genau meine Absicht.

Ich hätte da so einige Ideen.

das glaube ich dir gerne.

Den Rucksacks musst Du sowieso hier lassen Aber für euer Forschungsprojekt steht nie ob offen.

Um was geht es eigentlich?

Um eine Weiterentwicklung von Grover's Algorithmus, besser gesagt um einen speziellen Anwendungsfall.

Wir wollen Kollisionsprobleme von Haschfunktionen mit dem Algorithmos minimieren, um so Konflikte bei Speicherplätzen zu vermeiden.

Spannend?

sagte Justus.

Von der Möglichkeit habe ich nur gehört, keiner aber niemanden, der daran arbeitet.

Ich wusste gar nicht dass sich Claudia damit beschäftigt.

Sie kennen meine Chefin?

fragte Alice erstaunt nach, flüchtig von Konferenzen.

Es ist auch eher mein Steckenpferd!

Als Doktor Andern habe ich daran gearbeitet.

Als ich jetzt erfahren habe das es jetzt die Möglichkeit gibt den Algorithmus ausrechnen zu lassen, habe ich die Arbeit wieder aufgenommen.

Claudia unterstützt mich darin.

Verstehe… Das könnte für Serverfarmen interessant sein.

Das hoffe ich.

sie könnte so wahrscheinlich Ressourcen und Energie schonen Und ihren Geldbeutel sagte Justus konspirativ.

Der direkte Weg zu ihren Herzen und zum mehr Klimaschutz, der Geschäftsführer lächelte nickend.

Er öffnete eine schmale Tür die direkt in den Hof führte.

mit einer Geste deuterte er an das der Quantencomputer auf der anderen Seite stand.

Alice sah einen einstöckigen Backsteinbau mit Schädtach.

vor dreißig Jahren wurden in der Halle Rostschutzfarben produziert um die alte Welt vor Erosion zu bewahren.

Jetzt wird hier die neue Welt berechnet.

Ich finde es ironisch, bemerkte Justus.

Ganz ohne Stahl werden wir in der neuen Welt auch nicht

auskommen.".

Justus zuckte mit den Schultern.

Der Eingang zum Gebäude war erneut mit einem Zahlencode und Transponder gesichert.

Sie standen in einem kleinen fensterlosen Vorraum von dem zwei Türen abgingen – eine historische mit Ornamentglas, die offensichtlich im Büro ging … Und eine Staltür!

Dahinter verbirgt sich die Revolution, sagte Justus mit einem Lächeln und zeigte auf die Stalltür.

Im Augenblick sitzen Elias unser Quantencoder und gritt die zweite Geschäftsführerin am Rechner.

Wir testen eine neue Software – aber wir können sie sicherlich kurz stören!

Justus ging zur Stalltür, gab erneut einen Code ein, liegte sein Kinn auf die Halterung eines Augenmessgeräts und aktivierte den Scan.

Ihre Scan?

fragte Alice.

Wessar?

Emo-Control.

Justus sah Alice verwirrt das Gesicht, nachdem der Messvorgang abgeschlossen und die Tür aufgesprungen war.

Der Türöffner reagierte auf Pupillenreaktionen.

Ich bekomme ein Foto von meinem Gesicht gezeigt – und ein Sensor misst meine Pupilenbewegungen!

Du musst wissen, dass jeder Mensch auf sein eigenes Bild eine spezielle Reaktionszeit hat, die man nicht imitieren kann.

Das Gerät misst die Zeit und authentifiziert den Besucher Und das funktioniert?

Bis jetzt bin ich jedes Mal reingekommen.

Am Anfang hat es ab und zu gehakt, aber mittlerweile kennt das Gerät meine Emotionen.

Er ist demonstrativ die Augen nach oben um einen erstaunten Blick zu simulieren.

Alice lächelte höflich.

Das System ist absolut manipulationssicher.

Da hast eine gewisse Trainingsphase benötigt und sich die Fotos nur vom Computerraum aufspielen lassen.

Es gibt keine Verbindung zur Außenwelt.

Für Russische und chinesische Hacker ein Albtraum.

In den Raum kommen nur fünf Menschen, ziemlich viel Sicherheit für einen kleinen Computer.

Das Gerät in falschen Händen kann großen Schaden anrichten, sagte Justus und hielt ihr die Tür auf.

Und außerdem wollen wir unsere Technologieführerschaft nicht einfach preisgeben.

Endlich ist Deutschland mal ganz vorne.

Der knapp dreißig Quadratmeter große Computeraum war schwach beleuchtet.

In der Mitte stand ein dreimal drei Meter großer schwarzer Kasten, erklärte Elias den Quantencomputer.

In diesem unspektakulären Koffer, so sein Wort befändten sich Tausende Laser- und Vakuumkammern mit denen die Quantengefangen gehalten werden.

Nur dann ließen sie sich programmieren und in Cubits verwandeln.

Die Steuerung liefe über einen klassischen PC.

Das sei seine Aufgabe.

Er ist unser Übersetzer, sagte Gritt.

er übersetzt klassische Programmiersprache in Quantisch Die Sprache der Zukunft.

Ich sehe mich als Zerlegemeister in einem Schlachtbetrieb, erwiderte er scharfshaft.

Mittels der Quantenforiertransformation teile er zeitlich endliche, diskrete Signale in ihre Einzelteile und bilde sie im entsprechenden Frequenzspektrum ab.

So übersetzen wir die Amplitudeninformationen eines Q-Bit Systems in seine Frequennsdomäne Wobei sich uns Phasenbeziehungen in einer Weise offenbaren, die für uns algorithmisch nutzbar ist.

Klingt kompliziert!

Ist es auch?

Zum Glück erledigt das eine Software für uns.

Ich muss nur ein paar Befehle

eingeben.".

Seid ich so

bescheiden?"

sagte Justus.

Gritt ergänzte, dass große Plus von Nihob seien die Rotationsgatter und geometrischen Phasengatter – denn so müssen die Ionen nicht zwingend in ihren absoluten Bewegungsgrundzustand gekühlt werden.

Wir sparen eine Menge Energie und Platz, und optimieren die Fehler-Toleranz.

Ergänzte Elias.

Ich bin beeindruckt, sagte Alice, die nur die Hälfte verstanden hatte.

An Justus Gewand fragte sie Wie läuft eigentlich die Zusammenarbeit ab?

Wir können nicht jedes Mal nach München reisen um an dem Gerät zu arbeiten.

Müß dir nicht!

Ihr könnt den Computer remote steuern antwortete Justus.

Die ganzen Sicherheitsvorkehrungen Und dann eine Remote-Steuerung, das klingt widersinnig für mich.

Alice schaut er demonstrativ in den hermetisch abgeschlossenen Raum bei dem sogar die ehemaligen Fenster des Sheddachs mit Stahlplatten versiegelt waren.

Guter Punkt!

Aber wir haben vorgesorgt – einer von uns muss im Raum sein und den Zugriff authentifizieren.

Ihr bekommt einen physischen Träger, einen Stick mit einem kodierten Sicherheitsschlüsse.

Du pingst uns an Wir verifizieren dich über den Schlüssel und über einen Total Recall Link, der jedes Mal individuell erstellt wird.

Der Stick ist zudem mit einem Zeit- und Standorttracker ausgestattet, der wiederum mit der IP Adresse eures Rechners verknüpft ist.

Ein mögliche Angreifer müsste den Träger besitzen in die Uni einbrechen, dich entführen und zwingen dem Zugriff zu gestatten – nicht zu vergessen!

Der Schlüsse ist natürlich postquantensicher, bemerkte Justus grenzend.

Der Film ist ja schon über vierzig Jahre alt.

Jens?

Hast du uns Hörer da gerade alt genannt?

Ich kenn den auch noch aus dem Kino.

Ja, aber das ist ja auch ein Klassiker.

Dann kann man sich später nochmal anschauen.

Aber lüde dir natürlich wieder Filmreif für deinen Text zum Leben erweckt und ich weiß auch warum du dieses Kapitel jetzt ausgewählt hast.

Du fischst hier im Podcast per anderen durch den Cyberroom nach.

Fans wird das Buch.

Wir haben ja irgendwie gelernt die Art of Gold mit dem unendlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb Millie Ways Reservoir am Ende des Universums und wir haben irgendwie Q-II D II gehört als Analogie zu Star Wars.

Wie wichtig ist denn Popkultur für Technologiebeschreibung?

oder kam das jetzt einfach so, passierte einfach so beim Schreiben?

Eigentlich passierte es einfach so.

ja man ist natürlich auch vorgeprägt und man bringt ja auch immer seine eigenen Leidenschaften und Bücher und seine eigene Musik usw in diese Geschichte mit ein oder auch die T-Shirts der Menschen, die einem gegenüber sitzen gerade und…

Was spielst du denn an?

Ich habe ein großes T-shirt mehr als forty zwei.

Du hast

eine große Tee für mehr als Forty zwei drauf.

Aber da ist ja jetzt die entscheidende Frage.

So sagen Freund oder Feind Star Wars oder Star Trek?

Also ich bin von beiden nicht so der richtige Fan muss ich ehrlich sagen.

aber wenn Star Wars also Star Trek das fand ich dann doch immer zu

lang.

Ja, ich fand Star Trek eigentlich super!

Wir hatten Filmwissenschaftler mal erzählt, Star Wars ist gar kein richtiges Science-Fiction.

Das ist eher Fantasy.

Weil da die Technologie nicht im Vordergrund steht?

Also halt so ein Filmwissen und keine Ahnung.

Ja, aber eben… So ein trodde Sterne ist schon technologisch das Meisterstück wahrscheinlich.

Auch wenn wir es sich haben wollen, genau!

Aber sagen wir mal zu dem Ausstand gerade der Justus, der CEO,

ne?!

Ist das so'n Tech Bro?

Ja, das war ein Professor gewesen an der Uni für Kondensphysik Und das ist natürlich ein Tech Pro.

ja Und sind die, ist der so merkwürdig wie die Tech Bros heute?

Eigentlich nicht genau.

Also das versuche ich ein bisschen darzustellen dass sie nicht so schräg sind also sondern dass es eigentlich ganz normal ist sich mit diesen Themen auseinander zu setzen und… Die ja auch, also deswegen… Auch die haben ja selber den Bezug zu Panhalte durch die Galaxias gestellt.

Die Professoren in denen sie halt diese Namen gewählt haben oder kurz zwei D-Zonter.

Sie

können nicht gefährlich sein?

Ja, oder sie sind halt gefährlich, können die schon sein.

aber das sind halt Menschen, die die gleichen Interessen verfolgen wie wir.

Weil es war jetzt sozusagen der erste Begegnung mit dem Quantencomputer.

Genau!

Das ist auch ein Buch wirklich, Der Erste Begegnen Mitem Quanten Computer taucht er noch nicht auf, ja.

Wie

herausfordernd ist denn das zu beschreiben was es nicht gibt?

Also es gibt ja kein Computer nur mit hunderttausend.

und übrigens diesen kleinen Chip den haben wir sogar in der Agentur umstehen.

also es gibt diesen kleinen chip schon paar Kubits gerade bespielen und nicht hunderttausend.

Also es gibt Abbildungen, also das geht was wirklich schwierig war.

zum Beispiel halt da kann ich jetzt auch jetzt wiederholen, was dieser Elias sagt.

Wie

dieses Ding funktioniert?

Also das ist dann wirklich Wissen dass ich mir aus der Agentur hole und einfach eins zu eins übernehmen und glauben muss.

Wo es Menschen bei der Cybercrew gibt, die es tatsächlich verstehen.

In Hinweis übrigens noch dieses Emo-Control, die Technologie, die du da beschrieben hast mit dem Raum vom Quantencomputer abgesichert ist.

Darin wird er tatsächlich gearbeitet, und wir hatten in Folge neun hier den Henrik Graubner von der Bundesdruckerei zu Gast, der die Augenbewegung tatsächlich erforscht hat.

Spannend!

Genau also in dem Anwendungsfall, den ich jetzt da beschrieben habe… Da gibt es das noch nicht aber an der Technik wird geforscht um sichere Zugänge zu gewährleisten.

in Zukunft ja

Und in Zukunft sehe ich auch hier die nächste Folge am zwei und zwanzigsten Oktober.

Anna Rahm trifft einen weiteren CEO.

Mal gucken ob das

auch so ein.

Ja, das ist überhaupt kein Tech-Pro.

Mal sehen!

Ist das schon auf den Privatraten?

Und davor gibt es noch eine reguläre Folge am achten Oktober von Per Andertag durch den Cyberraum und darin geht's um Forschungssicherheit wie man Wissenschaft, Erkenntnisse, Patente wissenschaftlich schützen und sichern kann.

Jens Danke fürs hier sein.

Ja danke für die Einladung.

Und jetzt zurück was auch zur hellen Seite der Sätze rein ins Holodeck und weiter schreiben wir hören uns in vier Wochen fragen wir immer podcastetcyleagentur.de.

Danke fürs zuhören.

Der Podcast der Cyberagentur.

Per Anhalter durch den Cyberraum Forschung für übermorgen.

Kryptokalypse 4/10: Das gelöste Rätsel

20. August 2026 | 19 Minuten

Seit der ersten Folge zieht sich die geheimnisvolle Zahl 100.000 wie ein roter Faden durch die Geschichte. Auf ihrer Reise durch die Welt der Quantencomputer begegnen Anaram und Alice großen technologischen Chancen, aber auch neuen Risiken für Kryptografie und digitale Sicherheit. In Folge 4 wird das Rätsel um die 100.000 endlich gelöst. Mithilfe der Fabel vom Hasen und Igel erklärt Anaram ihrem Mann Jonathan die Besonderheiten der Quantenwelt – und zeigt, warum die geheimnisvolle Zahl für unsere digitale Zukunft entscheidend sein könnte.

0:0018:57
Shownotes

Seit Beginn unserer Geschichte zieht sich eine rätselhafte Zahl wie ein roter Faden durch die Ereignisse: 100.000. In den ersten drei Folgen begegneten wir der technologiebegeisterten Anaram und der skeptischen Kryptologin Alice. Gemeinsam mit ihnen haben wir uns den Möglichkeiten von Quantencomputern genähert – und der Frage, welche Folgen diese Technologie für Kryptografie, digitale Sicherheit und unsere Zukunft haben könnte.

Doch welche Bedeutung haben die 100.000, die immer wieder eine Rolle spielen? In Folge 4 führt die Spur endlich zur Auflösung des Rätsels.

Dabei versucht Anaram, ihrem Mann Jonathan die eigenwillige Welt der Quanten mithilfe der Fabel vom Hasen und Igel näherzubringen. Was zunächst wie ein anschauliches Gedankenspiel wirkt, führt mitten hinein in die entscheidenden Fragen dieser Serie: Was macht Quantencomputer so besonders? Wie nah sind theoretische Möglichkeiten und praktische Realität einander tatsächlich? Und warum könnten die 100.000 zum Schlüssel für das Verständnis dieser Entwicklung werden?

Folge 4 bringt Licht in das Geheimnis der Zahl – und zeigt, weshalb ihre Bedeutung weit über ein bloßes Zahlenspiel hinausreicht.

Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman

Transkript

Heute lösen wir ein Rätsel.

Eines bei dem Jens in den letzten drei Folgen sich sehr geheimes vorgegeben hat, na er wird einfach nicht verraten sozusagen vieles und hat uns ein bisschen geärgert.

deswegen heute verrät er was Hi Jens!

Hallo Marcel!

Jens Hüttenberger schreibt an einem Science-Fiction Roman an einem near future Roman für die Cyberagentur.

Du hast immer noch Zeit, mit mir drüber zu reden.

Und wir zwei waren ja neulich auch bei der langen Nacht der Wissenschaft?

Da hast du zum ersten Mal vor Publikum aus dem Buch gelesen – Vor Echen Menschen!

Wie war's?

Ja es war eine spannende Erfahrung und da war noch ein Wissenschaftler von der Agentur dabei und das war wegen einer sehr schöne Veranstaltung.

Wir konnten Literatur- und Wissenschaft verknüpfen.

Was

will ich machen?

mehr Jens?

vierte Folge so langsam kommen wir in so einen Flow?

Du beim Schreiben auch?

Ja, auf jeden Fall.

Also im Augenblick fließt es so richtig.

das Buch wächst und gedeiht von Tag zu Tag.

Sehr schön!

So wir kennen schon die beiden Hauptfiguren Anna-Ramund Alice Wir haben von Kryptowährungen gehört Und wie wissen sie geht um Quantencomputer?

Alice ist das Skeptischer Anna Ram sieht da mehr die Risiken.

Der Arbeitstitel ist Kryptokalypse.

Bevor das Buch überhaupt fertig ist bevor es in Druck geht könnte ich hier immer Ausschnitte hören.

Mein Eindruck ist tatsächlich, du bereitet uns auf so was ganz Großes vor.

Was da passiert?

Ja ja schon ein wenig.

Ich will natürlich nichts verraten weil am Ende der Geschichte gibt es einen Twist den ich jetzt hier noch gar nicht andeuten werde in einem Podcast.

Bin

ich gespürt… Gar nicht!

Irgendwie in Zehen freut mich die

bei mir.

Nein, ein Twist werde ich nicht andеuten.

Okay

aber du beschäftigst dich schon lange mit diesen Quantentechnologien, Quantenkomputer würdest du sagen Du bist der Experte oder hast dann sehr gutes Allgemeinwissen.

Ich habe es mir jetzt angeeignet, also ein gutes allgemeinen Wissen.

Ein sehr gutes würde ich jetzt nicht behaupten von mir.

Okay

was machst du zum Ausgleich?

Was ich zum ausgleich mache… Wenn Sie eine

von Oh Gott, oh Gott, o Gott, O Gott, mein Kopf dröhnt!

Ukulele spielen.

Ukulelespielen.

So bereit für den nächsten Ausschnitt?

Ja

auf jeden Fall.

Was hören wir jetzt?

Jetzt hören wir die Geschichte vom Hasen und Igel, die ja wahrscheinlich viele kennen Die Parabel vom Hasen und Igel, die hat ganz viel mit Quantenphysik zu tun.

Also bei mir sonst in echt nicht.

aber… Ja

bitte!

Du kennst doch die Geschichte von Hasen & Igel?

So musst du dir das ungefähr vorstellen.

Anna Rahm sah in des verständnislose Gesicht ihres Mannes.

Der Igel ist immer schon da egal wie schnell der Hase rennt.

Nur dass es in diesem Fall keinen zweiten Igel gibt Sondern immer denselben Den gleichen, meinst du?

Nein!

Denselben.

Der Igel befindet sich an beiden Stellen zugleich bis der Hase auftaucht.

Deswegen ist er so viel schneller.

Sobald der Hose um die Ecke kommt und den Igel sieht Ist der Igel da.

In diesem Moment fällt die Entscheidung dort zu sein.

Du könntest auch sagen…der Hase macht den Ige.

Ich bin raus.

Jonathan saß mit seiner Frau bei einem Glas Weißwein auf der Terrasse.

Es war der erste Abend seit Tagen, an dem sie Zeit für sich hatten.

Die Sommerschwöhle hatte nachgelassen und der Regen, der aus Westen gekommen war, hatte die Luft von Staub- und Hitze- und Kohlendioxid befreit.

Ein leichter Wind wehte – und Jonathan fühlte sich unbeschwert wie am ersten Urlaubstag in der Toskana.

Finn, ihr Sohn lag im Bett, nachdem Anna Rahm ihm eine Geschichte vorgelesen hatte.

Obwohl er im Spätsommer in die dritte Klasse kam Bestand er auf das Ritual, ohne dass er nicht einschlafen wollte.

Nun konnte seine Frau ihm endlich erzählen, was sie in den letzten Wochen so bewegte – zumindest versuchen!

Denn bis jetzt hatte Jonathan nur eine vage Ahnung, wovon sich sprach.

In der Farbe bescheißt der Egel den Hasen wie du weißt.

Er überredet seine Frau am vereinbarten Zielpunkt auf den Hasens zu lauern.

Der Hase kommt angerannt.

Frau Egel lächelt ihn an und sagt schneller.

Der Hase lässt das nicht auf sich sitzen, sagt wer zuerst zurück am Startpunkt ist und rennt wieder los.

Dort wartet nun der Igel Mann und das Spiel geht von vorne los.

Die Moral von der Geschichte List ist schneller als Geschwindigkeit Funktioniert aber nur wenn Mann und Frau gleich aussehen.

Warf er ein?

Im Alltag unwahrscheinlich.

Anaram ignorierte die Bemerkung und fuhr fort.

Als die Gebrüder Grimm die Geschichte aufgeschrieben haben, wussten sie nicht was wir heute wissen.

Heute sind Igel-Mann und Igelfrau ununterscheidbar!

Der Igel ist sowohl Frau als auch Mann – absolut identisch.

Das Spannende ist dass sobald der Hase erscheint die IgelFrau zum Igelmann wird oder umgekehrt.

Absolute Gleichberechtigung von mir aus.

Du weißt aber schon das die Fabel eine Warnung vor Hochmut isst?

Lege dich nicht mit dem kleinen Mann an.

Der Hase ist eingebildet, seine langen Beine und seine Geschwindigkeit helfen ihm nichts – er stirbt am Ende vollkommen

ausgebrannt.".

»Genau!

Die alte Technik stirbt?

Die neue kommt?«.

»Naja, sowohl der Hase als auch der Igel verhalten sich asozial.

Die Geschichte könnte auch heißen «der Hochmütige und der Betrüger».

Eigentlich will man keinen von beiden zum Freund haben.

Vergiss die Moral.

Der Igel muss seit über einhundert Jahren nicht mehr bescheißen.

Er ist einfach da!

Anaram hatte bereits mehrfach versucht, ihm Quanten näherzubringen – vergeblich.

Er würde einen Kaninchen-Minigolf lernen als dass er die Funktionsweise von Quanten verstehen würde.

Er hatte akzeptiert das die Welt aus Quanten bestand.

Für ihn existierten sie nicht.

Einem Apfel war schließlich auch egal warum er auf den Boden fiel.

Sich mit einem Apfel zu vergleichen war vielleicht nicht schmeichelhaft für ihn, aber so war es nun mal.

Er war ein hoffnungsloser Fall.

Schön das Anna Rahm an seinen Intellekt glaubte!

Woher sie diese Hoffnung nahmen?

War ihm schleierhaft.

Ihn wunderte es nur dass er es erneut probierte.

In den letzten Tagen hatte er eine Aufgeregtheit Eine Begeisterung gespürt die er nur kannte wenn Sie aus der Opa oder einem Konzert von Jakub Josef Orlinski kamen.

Doch diesmal schien es nicht um Musik zu gehen, sondern um ihre Arbeit.

»Es kann losgehen!« hatte sie mehrfach in den Raum gerufen.

Er wusste nicht ob er adressiert war oder ob es sich um eine allgemeine Aussage über die Welt handelte.

Wenn er nachgefragt hatte, sagte sie – ach nichts das erkläre ich dir später.

Es ist kompliziert Physik.

So rätselhaft wie Quanten für ihn waren War's für ihn, wie er sich in einer Physikerin verleben konnte.

Analytisches Denken langweilte ihn, aber als er sie kennenlernte war sie vor allem Musikerin.

Er spielt im Schulorchester Klarinette Sesang und Weh.

Ihr gewinnendes Wesen, ihr beherztes fast übermütiges Auftreten auf der Bühne, ihre klaren hellen Töne und ihre sicheren Höhen lösten etwas in seinen Hormonen aus das er bis dahin nicht gekannt hatte.

Lebe geht durch das Ohr!

Das muss es sein.

Weitere Fragen lohnten sich nicht zu stellen.

Wobei?

er hatte Glück, dass ihr Liebeskanal nicht das Ohr senk konnte – sein Klarinettenspiel war er bärmlich!

Er gewann sie durch Hartnäckigkeit.

Als sie nach dem Abitur mit einem Stipendium in der Tasche in die USA gehen wollte um in Fresno, einem Ort nahe des Jeranivada gesangt zu studieren zögerte Jonathan keine Sekunde und ging mit ohne zu wissen was er dort machen wollte.

Zum Entsetzen seiner Freunde heiratete er Anna Rahm mit XIX.

Er sicherte sich so die Aufenthaltsgenehmigung, da seine künftige Frau Halbamerikanerin war – die beste Entscheidung seines Lebens!

In den ersten Monaten arbeitete er in einem Diner in Fresno.

Als sein Englisch besser wurde, wechselte er in ein Callcenter für Finanzprodukte.

Dort erkannte sein Arbeitgeber sein Talent das ihm schon bei Anna Rahme geholfen hatte Überredungskunst.

Daher beförderte sein Chef ihn nach ein paar Pflichtabendkursen zum Salesmanager, das liebte Jonathan an Amerika.

Hier zählten weniger Abschlüsse als Wille und Begabung sofern man angelsexisch war.

Sexisch anhaltig zähle offensichtlich.

Da er auf Provisionsbasis entlohnt wurde verdiente er ausgezeichnet sagte sein Chef anerkennend, Jonathan war charmant und überzeugend.

Wahrscheinlich lag das daran, dass er seinen Kunden nie das Gefühl gab etwas verkaufen zu wollen – da er dies auch nicht wollte.

Er spielte!

Und wenn er das Spiel gewann?

Umso schöner!

Sein Verdienst half als Anna Rahm merkte, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten doch Grenzen gab.

Sie war nicht die einzige begabte und fleißige Sängerin.

Es war in Hauen und Stechen um Masterstudien, Plätze- und Auftrittsmöglichkeiten das sie sehr belastete.

Und es gab Sängerinnen die mehr Talent besaßen, denen das dreigestrichene F wie von selbst zu flog, die mit ihrem perfekten Gehör jede kleinste Nions erspürten als sei es das leichteste der Welt – und nicht harte Arbeit!

Sie kapitulierte nach ihrem Bachelor.

Tränen Selbstzweifel Befreiung Die Erkenntnis Musik gab es immer.

Würde es immer geben, unabhängig davon ob sie damit Geld verdiente oder nicht – Musik ist!

Sie folgte ihrem zweiten Talent der Physik und schrieb sich an der California State University ein.

Die Studiengebühren stellten keine Hürde dar.

Thanks Silver Tang Devil.

Jonathan schenkte Wein nach.

Auch wenn ihm klar war dass er auch heute Abend das Thema nicht verstehen würde Und dass ihn eigentlich auch nicht interessierte Wollte er das Gespräch nicht abwürgen.

Die Stimmung im Garten war zu schön, friedlich und einträchtig und flirrend.

Schon lange waren sich die beiden nicht mehr so nahe – und er wusste wie wichtig das Thema anerahm war.

»Gut!

Es geht um Quanten.

So weit habe ich es verstanden« sagte er nach einer Weile in der beide, die gedankenschweifend in den Nachthimmel geschaut hatten.

Der gibt es schon länger wenn ich mich nicht irre… Dein halbes Studium hast du dich mit dem Thema beschäftigt.

Und wahrscheinlich hast Du noch mehr Zeit damit verbracht, mir die Wirkmechanismen näher zu bringen!

Dass ich sie nicht verstehe liegt sicherlich nicht an dir und deinen Erklärungsversuchen sondern an den Türstehern in meinem Hirn, die mir den Zugang zu diesem exklusiven Quantenklub verweigern.

Herrterste Tür Deutschlands.

Er lächelte Sie an – sie lächelt zurück….

Da bist Du nicht allein.

Albert Einstein nannte die Quantenverschränkung spukhafte Färmwirkung, er lehnte sie ab.

Du siehst!

Die glücksten Köpfe scheitern daran sich den Igel als ein und dieselbe Person vorzustellen.

Das beruhigt mich… Aber was ist plötzlich so spannend das passiert?

Dass du seit Tagen wie ein aufgeregtes Huhn durch die Wohnung grenzt und mit allen möglichen Menschen telefonierst, als ob es kein Morgen gäbe?

Verzeihe das Huhn.

Aus Theorie wird endlich

Praxis.

Einhunderttausend ist die Dimension, auf die wir schon lange warten!

Verstehst du?

An der Rahm schaute ihn erwartungsvoll an.

Er verstand kein Wort… er hatte keine Ahnung ob ein hundertausend viel oder wenig waren.

Jonathan wusste noch nicht einmal Hunderttaussend

was?!

In seinen besten Jahren hatte er in zwei, drei Monaten einhunderttausend Dollar verdient.

Das war viel – das war konkret!

Mehr als sie brauchten und viel mehr, als er sich je zu Träumen gewagt hatte.

Für andere im Silicon Valley war eine halbe Million im Jahr Taschengeld für das sie nicht aufgestanden wären.

Andere in Fresno würden so eine Summenie in ihrem Leben sehen — alles relativ.

Aber in der Quantenwelt schienen hunderttaussend etwas zu

bedeuten.".

Als ich studiert habe, sprachen wir von zehn.

Optimistisch von fünfzig oder einhundert?

Es gab einmal einen Versuch mit zweien!

Ich glaube es war ein schwedisches Forscher-Team.

Mit diesen beiden Einheiten konnten sie fast das gleiche Ergebnis erzählen wie mit herkömmlichen Methoden und jetzt sind es hunderttausend Cubits Und wir können Sie nutzen.

Es ist eine Revolution Nichts weniger Werde sie in Deutschland anführen.

Und ein Q-Bit steht sozusagen auch für eine einzelne Null, aber auch vor allem Zustände dazwischen.

Für die Unendlichkeit dazWischen?

Ja und das macht halt diese Q-bit so dermaßen schnell bei Computern weil sie halt jeden Zustand dazwwischen annehmen kann und deswegen viel mehr Rechenoperation innerhalb von kurzer Zeit lösen könnte.

Die Hunderttausend, also jetzt war ganz vor ein paar Wochen ein Artikel in der FHZ.

Da wurde eine Judenfeilenquand Computer vorgestellt und er hat Achtundneunzig Kubits gehabt und mit diesen Achtundeunzig-Kubits kann man schon einiges leisten aber halt noch nicht diese Operation rechten Operation die jetzt für das Buch und für die Kryptografie entscheidend sind und dann weiß ich wieviel Kubits man braucht.

In diesem Artikel von der FHZ stand zum Beispiel ja vielleicht uns hunderttausend, vielleicht auch eine Million.

Deswegen habe ich jetzt einfach mal eine Zahl rausgenommen gehabt die ich irgendwie

schön fahre.

Einfach ne schöne Zahl genommen.

aber es muss uns interessieren auch so ein bisschen wie den Yonatan.

also wir müssen uns schon damit auseinandersetzen?

Man sollte sich da mit auseinander setzen und das ist ja auch relevant für uns.

Das ist ja das spannende an dem ganzen Thema dass es eigentlich auch uns betrifft.

Ich würde gerne noch mal gucken, in dem was wir gerade gehört haben.

Zitierst du eine Farbe?

Wie wichtig findest du es denn als jemand der schreibt dass man solche, ich sage mal Anführungsstrichen alten Stilmittel benutzt um so ne neue Technologie vielleicht zu erklären?

Ja also ich persönlich finde es halt wichtig weil man da durch einen Zugang bekommt den ihr erstmal versteht zubferne die Farbe kennt.

aber dann hat man so ein Anknüpfungspunkt an dem man denken kann und man steigt nicht so mitten im Nichts ein oder in einem luftleeren

Raum.

Aber die Farbe, das erinnere ich mich aus dem Dorotschunderricht?

Die hat immer eine Moral am Ende, ne?

Ja, das habe ich ja auch ein bisschen angedeutet mit der Morale.

Das ist natürlich auch nochmal so.

der zweite Punkt.

Ich erzähl ja auch irgendwie keine Sympathische und Betrüger

usw.,

da könnte man dann auch vielleicht schon so vorausdenken oder ahnen, dass es vielleicht doch nicht so gut ausgeht mit der Quantentechnologie.

Es wird ja so ein bisschen angedeutet in der Fabel oder in dem was ich aus der fabel mache.

das ist ja wirklich eine reine Erfindung von mir.

Wir sind im August zwanzigzechsundzwanzig.

Was mir jetzt schon bei mehreren Ausschnitten aufgefallen ist du schreibst.

Das geht auch an Sachsen-Anhalt.

Du schreibest Sachs Anhalt fühlt sich an wie die Toskana.

Das ist sozusagen die normale Sommerhitze in der Klimakrise.

So würde ich jetzt dort an der Stelle und da dann eher, ja ist es eher Science Fiction?

Also wie wichtig ist dir dieses Thema zum Beispiel?

Ich finde das prinzipiell bei Science Faction Roman interessant dass man halt auch gesellschaftliche oder so Megatrends wo man die Klimakriese bezeichnen einbauen kann.

und für das allgemeine Szenario finde ich das wichtig.

also obwohl jetzt für die Geschichte hat's eine kleine Rolle eine Ihrer Motivation, warum Sie jetzt kritisch der Quantentechnologie gegenübersteht ist.

Also weil sie denkt die Quantentechanologie beschleunigt noch mehr alles.

Auf einer Seite könnte man sagen wenn wir solche Geräte haben, die könnten dann vielleicht dabei helfen die Klimakrise zu lösen?

Genau, also es gibt ja auch Leute die vermuten oder die hoffen dass die Lösungsansätze bietet und das ist genau was spannender, dass man halt beides aus verschiedenen Perspektiven sehen kann.

Jens ich beföche wir hören uns in vier Wochen wieder und ich freue mich darauf!

Ich freu mich auch.

Nächste Vorgabe, den September.

Und wenn ich da unseren Plan richtig verstehe wird der Ausschnitt, den wir da hören so ein bisschen popkulturell?

Ja weiß nicht, aber es wird auf jeden Fall mehr für die Leute interessanter für die leute, die vielleicht sowas wie ein Krimi oder ein Thrill erwarten.

Sind wir gespannt!

Wenn ihr jetzt schon Fragen habt an Jens oder uns Podcast-Erzahlbargentur ist euer Weg dahin.

Die nächste reguläre Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum, die gibt's schon in zwei Wochen.

Gerne es.

wie gesagt danke für Sie.

hier sein und jetzt wieder vor die flackernden Monitore, die mehr Faktor-Authentifizierung an einem Rechner bewältigen und weiterschreiben.

Danke fürs Zuhören!

Denkt an die Sternchen & Herzchen, die ihr uns in euren Podcasts Apps vergeben könnt – einhunderttausend wäre ja meine schöne Zahl für solche Sternchen&Herzchen ab sofort unsere Lieblingszahl.

Vorschung für übermorgen.

Kryptokalypse 3/10: Das unsichere Schloss

23. Juli 2026 | 18 Minuten

Alice liegt wach, die Hitze steht in der Wohnung — und ihre Gedanken kreisen um Kryptografie, Kryptowährungen und eine einfache Frage: Was passiert, wenn ein Sicherheitsschloss plötzlich nicht mehr sicher ist? In der dritten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ wird es technischer: Nach Anaram und Alice rückt nun das zentrale Thema des Near-Future-Romans stärker in den Fokus. Es geht um Verschlüsselung, digitale Sicherheit und darum, warum Quantencomputer für bestehende kryptografische Verfahren zur echten Herausforderung werden können.

0:0017:33
Shownotes

Alice liegt wach, die Hitze steht in der Wohnung — und ihre Gedanken kreisen um Kryptografie, Kryptowährungen und eine einfache Frage: Was passiert, wenn ein Sicherheitsschloss plötzlich nicht mehr sicher ist?

In der dritten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ wird es technischer: Nach Annaram und Alice rückt nun das zentrale Thema des Near-Future-Romans stärker in den Fokus. Es geht um Verschlüsselung, digitale Sicherheit und darum, warum Quantencomputer für bestehende kryptografische Verfahren zur echten Herausforderung werden können.

Autor Jens Hüttenberger erzählt diese Technik nicht trocken, sondern literarisch: mit Hackfleisch, Ketchup, Schlüsseln, Schlössern — und Alice, die versucht, ein Problem zu durchdringen, das viel größer ist als sie selbst. Langsam wird klarer, worum es in „Kryptokalypse“ wirklich geht: um eine Welt, deren digitale Grundlagen ins Wanken geraten könnten. Und um die Frage, wer rechtzeitig erkennt, was auf dem Spiel steht.

Im anschließenden Gespräch zwischen Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger danach geht es darum, wie man Kryptografie erzählbar macht, warum nicht jedes technische Detail perfekt literarisch übersetzt werden kann — und weshalb Verschlüsselung uns im Alltag viel häufiger begleitet, als den meisten bewusst ist.

Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman

Und hier alle bisherigen Folgen Kryptokalypse 1/10 – Der perfekte Ton https://cyberraum-podcast.podigee.io/22-kryptokalypse-roman-cyberagentur-folge-1

Fragen an Jens oder an das Podcast-Team?Schreibt gern an: podcast@cyberagentur.de

Übrigens: Das Abenteuer geht weiter.** Für den nächsten Science-Fiction-Roman der Cyberagentur suchen wir eine Autorin oder einen Autor mit Fantasie und Gespür für die Zukunft Im Mittelpunkt stehen Technologien, Cybersicherheit und die großen Fragen von morgen: Wie wollen wir leben? Was schützt uns? Und welche Geschichten helfen uns, Zukunft besser zu verstehen Gesucht wird eine literarische Stimme, die aus Recherche, Austausch mit Fachleuten und eigenen Ideen einen packenden Near-Future-Roman entwickelt. Wer Lust hat, gemeinsam mit uns Zukunft in Literatur zu verwandeln, kann sich bis zum 6. August 2026 melden. Schreibt uns an: podcast@cyberagentur.de

Transkript

Hallo, ihr hört ein Buch.

Also noch nicht aber gleich denn ihr seid richtig gelandet wenn ihr verfolgen wollt wie der Nahezukunftsroman der Cyberagentur entsteht und was damit auf sich hat?

An dem schreibt nämlich Jens Hüttenberger.

Hi Jens!

Und bevor das Buch überhaupt fertig ist, bevor es in Druck geht könnt ihr hier Ausschnitte hören.

Das ist exklusiv glaube ich.

Ich kannte sowas noch nie.

Ja

das ist eine sehr exklusive Geschichte hier.

Ohne?

Zwei Ausschnitten haben wir bereits gehört.

heute folgt sozusagen der drittes Streich Jens!

Ich bin Journalist und ich würde das tierisch unter Druck setzen schon was zu veröffentlichen und ich weiß noch gar nicht ob ich sozusagen am Ende alles fertig habe.

so bist du in dieser Situation bist du ja

gerade In der Situation bin ich aber ich bin da relativ entspannt.

Schön.

Wir haben bereits zwei Hauptfiguren kennengelernt, Anna-Ram in Folge eins und Alice in Folge zwei.

Anna-ram die Frau, die sozusagen optimistisch bei so Technologien ist.

In unserem Fall wissen wir jetzt schon, es geht um Quantencomputer und Alice, die da wohl ein bisschen skeptischer ist oder jetzt eher Risiken sieht, so nehm ich's wahr?

Genau!

Also das hat man so am Ende gesehen mit den Hunderttausend…

Ah

ja?!

Mit der Zahl hunderttaußen, wir wollen ja immer noch nicht verraten was sich damit aufsicht hat und da sieht man die eine, sieht das eher skeptisch und die andere große Chancen.

Und heute wird es zum ersten Mal ein bisschen technischer oder technologischer, ja das Stichwort Kryptowährungen fällt.

Die gibt's ja schon!

Was hältst du von denen?

Schon mal ausprobiert?

Ich persönlich habe noch keine Kryptowehrung gekauft.

Nein ehrlich gesagt nicht, ich bin da eher konservativ.

Ja also obwohl es geht um Krypto-Währung und Kryptografie und das sind eigentlich zwei unterschiedliche Dinge, obwohl die natürlich auch eine gewisse Verknüpfung

haben.

Eigentlich finden wir Kryptografie super und Kryptowährung finden wir vielleicht nicht so super.

Für sich jetzt mal für mich sprechen darf.

Okay,

können wir gleich noch mal darüber sprechen?

Aber beim Schreiben nochmal wird… bevor wir jetzt reinhören würde ich mich mehr so interessieren was fällt dir besonders leicht oder was wäre zu schwierig?

oder was macht mehr Spaß, was macht weniger Spaß?

So edelhaft mit Paffern für komplexe Dinge zu finden oder eine Handlung zu finden Figuren zu entwickeln oder ist das alles gleich toll und gleich schwierig?

Nein, also was mir am meisten Spaß macht sind wirklich diese Entwicklung von Metaphern.

Das hat man ja in den ersten beiden Folgen gehört die sehr metaphernreichs sind.

Das fällt mehr leichter als jetzt das Kapitel was jetzt kommt obwohl auch viele Metapher drin sind.

aber es ist wie.

die Zuhörerinnen werden etwas technisch orientierter als die ersten meinen Kapitel Und das vielmehr schon deutlich schwerer zu schreiben.

Dann machen wir mal Krypto-Metapher jetzt

auf.

Sie können aus einem Rinderfilet Hackfleisch machen, aber nicht aus Hackfleisch ein Rinderfilee!

Warum beachteten einige Kryptowährungen diese einfache Regel nicht?

Was war daran so schwer zu

verstehen?!

Bereits vor fünfzehn Jahren im ersten Jahr ihres Masterstudiengangs – sie war gerade von Köln nach München gewechselt – hatte ihr Mathematikprofessor auf diese einleuchtende Tatsache hingewiesen….

Im Austausch von geheimen Schlüsseln seien nur die Einmal-Signaturen sicher.

Mit Hackfleisch, damit machen sie nichts falsch – weder in der Küche noch in der Kryptografie war einer seiner beliebten und gefürchteten Sprüche.

Mit ihrem persönlichen, hashbasierten Einwegsschlüssel schließen Sie das öffentliche Sicherheitsschluss auf.

Ihr Schlüssel löst sich dann in Luft auf.

was nicht mehr da ist kann auch nicht gestohlen werden.

Alice Tag begann wie der letzte geendet hatte.

Sie lag auf dem Bett, nur mit Slip und T-Shirt bekleidet.

Das Bett lagen zerknittert in der Ecke… …und starte die Decke an!

Das Fenster war geschlossen um die Hitze draußen zu lassen was nur bedingt gelang.

Nach Tagen mit über fünfunddreißig Grad hatten die Wände den Sommer wie Milch reist die heiße Milch aufgesogen.

Diese nineteenhundertfünfziger Gebäude waren für ein anderes Klima gebaut worden.

Niedrige Decken und dürftige Isolierungen boten kaum Schutz.

Nun hatte die reine Hitze gewonnen und schluckte alles.

Auf Hackfleisch in der Küche konnte Alice getrost verzichten, für die Kryptografie galt der Spruch immer noch – jetzt erst recht!

Im Studium hatte Alice gelernt dass einmal Signaturen so einfach die Idee auch war in der Umsetzung einige Herausforderungen mit sich brachten.

Diese Schwierigkeiten führten dazu das Unternehmen ihrer Einführung auf die lange Bank schoben.

Jede Signatur musste nachgehalten werden und wie der Name schon sagte, konnte sie nur einmal verwendet werden.

In der Praxis galt es nicht ein Schloss sondern oft hunderte oder tausende Schlösser mit einem privaten Schlüssel zu öffnen.

Der Schlüsselbund wurde so dick dass er nicht in eine ausgebeulte Hosentasche passte Und die Schlüssel waren lang!

Sie bestanden aus bis zu zwei Tausend Einzen und Nullen.

Der Aufwand war gigantisch Doch es ging um viel Geld Billiarden Dollar und Euros.

Und nicht nur um Geld!

Es ging um die Ersparnisse vieler Menschen oder wie bei Robert, um Träume, Wünsche und Hoffnungen.

Ihr Prof?

Nehmen Sie immer das mit!

Wenn sie knutschen wollen, können sie auf die Zwiebeln verzichten… Die Dekodierung dieses Sicherheitsschlüssel war jedoch eine Frage der Zeit und der kriminellen Energie.

Beides – Zeit-und Energie waren Naturkonstanten jedenfalls in dieser Welt.

Bevor sie mit Robert telefoniert hatte, hatte sich Alice tagelang mit den Verschlüsselungs- und Signaturverfahren der großen Kryptowährungsanbieter und Banken beschäftigt.

Die meisten dieser Verfahren waren sicher!

Bei der Verschlüsselung hatte sich Schaar III als Standard etabliert.

Schaahr III war Hackfleisch aus einer gigantischen Schlachtfabrik, in der Tausende von Schweinen und Rindern geschlachtet wurden – gewolft, vermengt.

Diese Vorstellung ließ sie unwirklich schaudern.

Ein Filet-Stück aus einem einzelnen Rind zu identifizieren wäre unmöglich, nun nicht ganz!

Zwei hoch fünfhundert elf möglich.

Sechs richtige mit Zusatzzahl im Lotto?

Zwei Hochsebeneundzwanzig.

Zwei…hoch…fünfhundert…elf.

Diese Zahl war so unverstellbar dass sie selbst Alice schwer fassbar erschien.

Es wäre wahrscheinlicher eine Pflege im Weltraum zu treffen Wenn sie mit verbundenen Augen durch das Universum flüge und irgendwann schießen würde.

So versuchte sie, sich die Wahrscheinlichkeit eines Hex klarzumachen.

Kein Computer dieser Welt konnte den Moment des Schoßes berechnen!

Kein Hacker – so präzise Zielen!

Doch es gab schwarze Schafe… Es gab Coney….

Die Kryptowährung war mit einer elliptischen Kurve verschlüsselt.

Ketchup statt Hackfleischfabrik.

Leicht aus der Tube heraus zu quetschen, schwer wieder hineinzustopfen.

Aber nicht unmöglich.

Jahrelang galten elliptische Kurven als das Nonplus-Ultra der Kryptografie, beim Aufrufen von Webseiten, beim Online-Banging bei Nachrichten über Messengerdienste überall kam die Kodierung zum Einsatz jeder Griff hunderte Male am Tag auf sie zurück.

eine moderne Welt ohne elliptischen Kurven und denkbar so auch bei Kryptowährungen.

Jedes Kryptokonto hatte zwei Schlüsse einen privaten und einen öffentlichen.

Der private Schlüssel war eine zufällig gewählte Zahl, großgeheim einzigartig.

Mit diesem Schlüssel erhielt man Zugang zum öffentlichen Schlüssel – nur so konnte der Tresor die Kryptowährungsadresse geöffnet werden.

Die Sicherheit wurde allein mittels Mathematik erzielt und nicht durch Albernheiten wie handschriftliche Unterschriften oder Bankschließfächer.

Während ihres Mathematikkstudiums hatte sie sich mit der Berechnung solcher Kurven beschäftigt.

Schon früh faszinierte sie die Kryptologie.

Kryptologische Verfahren übersetzen Zahlentheorie und Allgebra in praktischer Anwendung.

Für Alice war die Kryftologie der Flug-der-Vogelstahre innerhalb der Mathematik, sie war schön und tief und beschützend.

Aus einer einfachen Bewegung – einem Flügelschlag?

Er wuchs durch die Verbindung mit anderen Flügelschlägen.

etwas Großes und Unergründliches das für den Außenstehenden beobachter schwer zu entschlüsseln Aber eine innere Logik aufwies.

Der Schutz des Einzelnen durch schiere Masse, durch regelbasierte Unkontrolliertheit.

Bei der Verschlüsselung mit elliptischen Kurven ging es darum einen Punkt auf die Kurve, einen außerhalb der Kurve mit einer Geraden zu verbinden wobei ein dritter Punkt die Kurveschnitt.

Dieser Punkt wurde gesucht.

Zehn Milliarden Jahre benötigen alle Computer der Welt um so eine Verschlüsselung zu knacken.

Trotz Wunderpillen und Alkoholverzicht wird keiner von uns dieses Alter erreichen, also trinken sie ruhig ein Glas Rotwein am

Abend.".

So der Ratschlag ihres Profs.

Nach einer kurzen dramatischen Pause ergänzte er Esseiden?

Der Krypto-Analyst hat einen leistungsstarken Quantenkomputer zur Hand – dann sollten Sie den Rotweinser Seite schieben sich an den Schreibtisch setzen und schleunigst eine andere Verschlüsselungsmethode einsetzen!

Am besten Hackfleisch mit Ketchup.

Schmeckt sowieso besser….

Grübelnd, die Decke anstarrend, ärgerte Alice besonders dass die neue Kryptowelt zwar größtenteils in Deutschland entwickelt wurde ein europäisches Unternehmen sie aber nicht anwandte.

Das alte europäische Lied.

Theorie sehr gut Praxis?

Naja… Eliptische Kurven hatten ihren Zauber verloren.

Ein unlösbares Problem konnte fort angelöst werden.

Die geheimen Punkte auf der Kurve waren entschlüsselt und öffneten das Schloss für jeden, der den Algorithmus beherrschte.

Ab jetzt benötigten dieses Thema einen Hybridensicherheitsmechanismus, der sie vor klassischen und quantenbasierten Angriffen schützte.

Ab Jetzt brauchte die Welt Hackflash & Ketchup.

Mit einer Tasse Tee in der Hand setzte Sie sich an den Schreibtisch.

Aktivierte den Lipptop.

Die Lüftung räuchelte wie ein Asthma-Kranker.

Auch die Maschinenlitten unter der Hitze.

Allen war es zu heiß!

Sie ging erneut in die Küche, holte ein weiteres Eispack und legte es unter die Lüftung.

Das Röcheln wurde leiser – sie starte auf den weißen Bildschirm.

Die Pressemitteilung hatte sie aus der Bahn geworfen.

Sie wunderte sich warum die Nachricht sie so erschütterte obwohl sie seit Jahren gewusst hat dass das so kommen würde?

Mit diesem Szenario hatte sie sich seit dem Studium beschäftigt Doch jetzt stellte sie fest, dass sie keine Antworten hatte.

Weder einen Zeitplan noch einen Schlachtplan.

Ihre Planlosigkeit war weniger der Verdrängung als der Hilflosigkeit geschuldet.

Ein Sturm ließ sich nicht aufhalten – so sehr man es sich auch wünschte!

Obwohl ein Sturm war eine Naturgewalt, dieser Orkan jedoch war Menschen gemacht.

Was Menschen schufen konnten Menschen wieder einreißen?

Robert zu warnen war ein erster kleiner Schritt.

Ergebnis offen.

Er hörte ab und an auf sie, ab und zu auch nicht.

Nur lag das Problem tiefer.

Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen waren betroffen – wer eigentlich nicht?

Sie musste wie immer vorgehen.

Hinschauen, nachdenken, planen, handeln.

Selbst wenn die Welt ein schwingender Vogelschwarm wäre würde sie ihn durchmessen.

Der Ventilator pulsierte gleichmäßig vor sich hin.

Seine Windstöße lesen die Blätter der Juckerpalmer auf Alice schreibtisch erzittern.

Bei jedem Luftzug bewegten sich ein paar Haare an ihrer Stirn, trotz der Hitze, die ihr feines Schweißspuren den Oberkörper hinabbrinnen ließ und den Stoff ihres Tops an die Haut heftete überkam Alice eine beinahe kühle Klarheit.

Mit gefaster Stimme sprach sie ihre ersten Gedanken in den Laptop.

Es waren eher allgemeine Aussagen als sein Schlachtplan Sätze, die ihre Wirklichkeit bilden sollten.

Kommunikation ist alles.

Nur laute Kommunikations besteht in der Welt des Rauschens.

Die erste Frage, die sie sich stellte Wie viel Zeit blieb ihr?

Die Information richtete sich an Unternehmen Nicht an kriminelle Unternehmungen.

Doch wer sich jahrelang auf diesen Tag vorbereitet hatte würde von der Meldung erfahren Vielleicht nicht heute Aber sicherlich morgen.

Sie hat's schon wieder getan und zwar zaubert, ne?

Die

ist jedenfalls ganz fasziniert von dir.

Oder sie entschlüsselt da sozusagen die Kryptografie anhand deines Deines Textes.

ja also wie Verschlüsselung funktioniert, warum sozusagen Quartenkomputer problematisch sind und warum das zur

Krypto-Apokalypse

kommen kann.

Du hast mir mal erzählt… Es gab eine Stelle oder es gab ein Text, zu dem die Kollegen der Saarbergentur gesagt haben.

Ja ist zwar nicht korrekt aber für den Buch passt das war das die Stelle?

Das war genau die Stelle.

also ich glaube sie ist immer noch nicht hundert Prozent korreakt.

Also es ist ziemlich kompliziert mit den Verstößungsverfahren und mit Schadtrei und den elliptischen Kurven und vor allem wie sie miteinander verknüpft werden.

Das ist das komplizierte an der Geschichte.

Ich hoffe dass es so hypefix richtig ist mittlerweile.

Oder man zumindest versteht was… wo es haken und was, also wie's funktioniert.

Also ich hab's verstanden?

Gut!

Ich glaube das Problem ist auf jeden Fall deutlich geworden dass bestehen könnte.

Und das ist eigentlich das zentrale Thema dieses Buchs ja Kryptokalypse, dass die Verschlüsungsverfahren nicht mehr sicher sind.

Genau und deswegen ist dir auch wichtig Kryptografie mal richtig literarisch zu beschreiben einfach.

Genau.

Also das fand ich sowieso so spannend, dass Kryptografie uns eigentlich täglich begleitet und ich davon null Ahnung hatte.

Ich hatte ja so ein bisschen gehofft wir erfahren mehr zu der Zahl

hunderttausend?

Man kann das Buch später kaufen oder vorbestellen bei www.vottkast.erzseibagentur.de.

Nächste Folge siebenundzwanzig sei August!

Das ist jetzt hier auch wieder der heißeste Monat.

Das fiel mir auch so ein Gerade beim Hören.

Da müssen wir auch, glaube ich mal drüber reden.

ob im Buch sozusagen vielleicht auch Computerausfall was so heiß ist?

Ich weiß nicht.

Die nächste Folge also von Krypto-Kalypse der nahezukunftsromanen der Cyberagentur am siebenundzwanzigsten August die nächste reguläre Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum gibt es schon in zwei Wochen.

jetzt danke fürs hier sein

Danke für die Einladung und

jetzt hurtig vor die Hitze des Bildschirms ein forges Handtuch in den Nacken und weiterschreiben.

Wir hören uns in vier wochen Fragen wie immer an podcastatcyberagentur.de.

Danke fürs Zuhören und danke für die Sternchen und Herzen in euren Podcast-Apps,

danke!

Was schützt uns?

Und welche Geschichten helfen uns, Zukunft besser zu verstehen.

Gesucht wird eine literarische Stimme die aus Recherche, Austausch mit Fachleuten und eigenen Ideen einen packenden near future Roman entwickelt.

Wer Lust hat gemeinsam mit uns Zukunft in Literatur zu verwandeln kann sich bis zum sechsten August zwei tausend sechsundzwanzig melden.

Schreibt uns an

podcastatcyberagentur.de.

Kryptokalypse 2/10: Das unsichtbare Muster

25. Juni 2026 | 16 Minuten

In der zweiten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ lernen wir nach Annaram nun die zweite zentrale Figur im Near-Future-Roman der Cyberagentur kennen. Alice ist kein klassischer Gegenpol, aber sie schaut anders auf die Dinge: skeptischer, analytischer, wacher für das, was unter der Oberfläche liegt. Und dann ist da wieder diese Nachricht. Eine Zahl. Eine scheinbar nüchterne Meldung im Deep-Tech-Newsfeed. Doch Alice erkennt sofort: Hier geht es um mehr. Viel mehr.

0:0015:46
Shownotes

Alice schließt die Augen — und ist zurück in Rom. Am Tiber beobachtet sie als Jugendliche riesige Starenschwärme: tausende Vögel, die sich bewegen wie ein einziger Organismus. Kein Anfang, kein Ende, nur Übergang. Aus diesem Erlebnis entsteht ihr Blick auf die Welt: Alles ist verbunden, alles reagiert aufeinander, alles kann kippen.

In der zweiten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ lernen wir nach Annaram nun die zweite zentrale Figur im Near-Future-Roman der Cyberagentur kennen. Alice ist kein klassischer Gegenpol, aber sie schaut anders auf die Dinge: skeptischer, analytischer, wacher für das, was unter der Oberfläche liegt. Und dann ist da wieder diese Nachricht. Eine Zahl. Eine scheinbar nüchterne Meldung im Deep-Tech-Newsfeed. Doch Alice erkennt sofort: Hier geht es um mehr. Viel mehr.

Im Gespräch danach erzählt Jens Hüttenberger, warum Alice so heißt, wie Schwarmverhalten, Kryptologie und Quantenphysik in die Figur einfließen — und warum „Kryptokalypse“ keine Geschichte von Gut gegen Böse ist, sondern von Perspektiven, Entscheidungen und einer Zukunft, die näher sein könnte, als man denkt.

Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman

Kontakt Fragen an Jens oder an das Podcast-Team?Schreibt gern an: podcast@cyberagentur.de

Kapitel

Intro

Rückblick auf Anaram und Einführung von Alice

Die Bedeutung der Namen und der kryptologische Bezug

Alice und ihre Faszination für die Starenschwärme von Rom

Recherche, Reisepläne und heimlicher Aufbruch nach Rom

Das Erlebnis am Tiber und die Idee von Verbundenheit

Frühstück, Newsfeed und die Zahl 100.000

KI-Journalismus, „agentischer Shitflow“ und Medienkritik

Warum 100.000 ein Gamechanger ist

Der Sumpf aus KI-generierten Inhalten

Technologie, Medienzukunft und versteckte Quantenphysik

Ausblick auf die nächste Folge

Outro

Transkript

Auf diesem Kanal tauchen wir jetzt alle vierzehn Tage Donnerstags auf und mit euch ab in den Cyberraum.

Und hier bei Krypto-Kalypse, ein nahezukunftsroman der Cyberagentur stecken wir unsere Nasen und unsere Ohren in einen Buch!

In das Buch von Jens Hüttenberger, Und jetzt erzählt uns, was du dir dabei gedacht hast.

Was das Schwierige beim Schreiben ist.

Warum du so erzählst wie du erzählest um welche Technologien es geht?

Ihr seid also hautnah dabei.

wie ein Science-Fiction Roman entsteht kann man auch mal sagen.

Knaller aber ist.

Es gibt die Ausschnitte aus dem Buch zu hören sozusagen das Hörbuch.

vor dem gedruckten Buch zum Hörbuchteil könnt ihr jederzeit springen in eurer Podcast Apps Die auch Kapitel in den Show Notes anzeigen.

Aber wir sagen natürlich Jens, das empfehlen wir nicht.

Denn wir haben auch spannende Sachen zu erzählen.

Jens in der ersten Folge haben wir eine Figur kennengelernt anerahmen und da hatte ich so die Wirkung optimistisch.

Sie mag Musik, das haben wir alles gehört Und wie in jeder Geschichte seit Menschen gedenken würde ich jetzt schätzen ok Die zweite Figur ist sozusagen der Gegenspieler

Kann man so sagen?

Die Gegendspielerin genauer gesagt ja wieder eine weibliche Figur Obwohl sie jetzt nicht so der klassische Bösewicht ist oder die klassische Gute, das will ich auch offen lassen.

Wer jetzt von den beiden überhaupt der böse?

Oder die böse ist und welche vielleicht?

ja… Der Held wenn es sowas gibt oder die Helden?

Ja, das soll glaube ich sehr lange offen bleiben für den Leser Welche Figur er denn auch besser uns sympathisch erfindet.

Ah!

Wie heißt du?

Sie heißt Alice

Alice?

Einer Ram Alice.

Ich sehe zwei As.

Ja, das ist natürlich kein Zufall.

Ich habe mir sogar was dabei gedacht.

Wie gesagt die beiden Figuren sollen eigentlich parallel zueinander stehen.

Das hat etwas auch mit dem Paralysmus in der Kontenphysik zu tun, der mich da inspiriert hat und deswegen beide mit A und Alice, die Kryptologen unter den Zuhörern bei denen wird es klingeln weil es gibt ganz häufig in der Mathematik die Figur Alice und Bob für A und B stehen Und das hat mich in dem Fall inspiriert, beziehungsweise ich wurde sogar aus der Cyber-Agentur inspiriert.

Ein Kryptologe hat mich auf den Namen aufmerksam gemacht und den habe ich dann übernommen.

Das heißt ich darf eine Wette eingeben es gibt noch einen Bob

im Buch?

So platt wollte ich's nicht machen aber es gibt ein Robert.

das kann man verraten weil er auch sehr schnell auftaucht.

So Jens soll mal was wagen sozusagen die zweite Folge.

jetzt ist den zweiten Ausschnitt aus einem Buch zu hören.

Gerne!

Draußen machten Menschen in ihren E-Autos zur Arbeit eilen und liefer Drohnen soren, solange sie hier drinnen war.

In Erinnerungen schwägen konnte man alles gut.

In ihrer Vorstellung träumte sich zurück in ihre Jugend nach Rom.

Sie stand am Ufer des Tibers und beobachtete einen Schwarm Stahre.

Es war ein lauer Herbstabend.

Leichte Schleierwolken bedeckten den Himmel Roms Und rammten das Vogelschauspiel ein.

Die Vogelschar breitete sich aus, zog sich zusammen und öffnete sich wieder.

Kein Anfang – kein Ende!

Nur Übergang.

Ein Starr wandte sich ab die anderen folgten Bewegung rief Bewegung hervor.

Unsichtbare Impulse durchliefen tausende Flügel Und bildeten einen Mantel aus Federn und Schwingungen.

Sie versuchte einen Vogel zu fixieren Konzentrierte sich und knifft die Augen zusammen.

Sie hatte ihn.

Fast unmerklich folgte sie dem Vogel mit dem Kopf, tanzte mit ihm.

Bei jeder Bewegung des Schwarmes verlor Alice den Starr aus dem Blickfeld ihren Vogel.

Er verschwand in der Masse – nein!

er wurde eins mit dem Schwarm.

Sie wählte einen neuen Vogel aus.

Das Spiel begann von vorne.

Das Wunder der Möglichkeiten.

Als Aristote lässt zu der Erkenntnis gelangte das Ganze sei mehr als die Summe seiner Teile hatte er in Assos einen Vogelschwarm beobachtet.

Da war sich Alice sicher!

Mit vierzehn Jahren, als sie zum ersten Mal im Fernsehen eine Dokumentation über die starren Schwärme von Rom gesehen hatte, war ihr der Satz unbekannt – aber sie spürte intuitiv die gebündelte Kraft der Gemeinschaft.

Alleine bist du nichts.

Sie war von der ersten Sekunde an fasziniert.

So etwas Schönes wie dieses Vogelschauspiel hatte sie in ihrem Leben noch nicht gesehen und sie war sich sicher nie wieder etwas so Schönes zu sehen, außer dieses Spektakel eines Tages mit eigenen Augen am Tiber.

Von diesem Moment an drängelte sie ihre Mutter mit ihr nach Rom zu fahren.

Sie studierte in Online-Zeitschriften das Verhalten der Tiere Lars und schaute sich Videos an.

Im Oktober und November kurz nachdem sie aus ihren nördlichen Brutgebieten ihr italienisches Winterquartier bezogen seien die Stare am Eindrucksvollsten.

Über eine Million Vögel treffen sich dann an den Ufern des Teebers.

Abends versammeln sie sich, um zu ihren Schlafplätzen aufzubrechen.

Die Gruppe gäbe ihnen Schutz vor Greifvögeln.

Der Wanderfalke könne so keinen einzelnen Vogel innerhalb des Schwarms fixieren.

Entscheidend fürs überleben sei die synchronen Bewegung der Vögle zur Schwarmmitte.

Dafür orientiere sich der Starr an seinen Nebenvögelen – bis zu sieben Artgenossen hätte er auf dem Schirm!

Dadurch ergebe sich ein gigantischer, nimmermüder Organismus der wie eine Welle den Abenthimmel durchziehe und für Angreifer wie eine amorfe schwarze Masse wirke.

Ihre Mutter?

Die weder das Geld noch die Lust hatte in den Herbstferien in einer überfüllte Sticke gestatt zu reisen, weigerte sie beharrlich!

Es heißt kein Zetern, Häulen oder Nerven – ihre Mutter ließ ich nicht erreichen.

Rom ist ein Opfer des Massentourismus.

Im Herbst tommen sich dort mehr Touristen als Einheimische.

Maulte sie, ich bin noch nicht verrückt meine Freizeit mit einer Horde von Deutschen, Japanern, Chinesen und Amerikanern zu verbringen die von einer alten Kirche zur nächsten Eilen und sich stundenlang vor den Vatikanischen Museen anstellen.

– und dann der Verkehr!

Alice hatte nicht die Absicht eine Kirche zu besichtigen oder die Vatikanischen Musee zu betreten.

Die sextinische Kapelle interessierte sie Höchstens.

Raphaels Schule von Athen würde sie gern betrachten.

Das Fresco hatten Sie im Kunstunterricht durchgemacht, Platons Fingerzeig nach oben, Aristoteles nach unten.

Himmel und Erde Idee und Handeln.

Doch was waren zwei Zustände wenn es Millionenfach gleichzeitig Auftretende gab?

Wenn sich die Stare wie von Geisterhand geführt frei im Raum bewegten Oben und unten, rechts und links eins sein konnten.

Punkt Masse Geschwindigkeit Mal davon abgesehen.

Was war eingetrocknete Farbe gegenüber lebendigen Wesen?

Und sie son weiter.

Warum sollte es überhaupt einen Unterschied zwischen Idee und Handeln geben?

Waren der Flug der Stare nicht beides?

Idee und Tat?

In den folgenden Monaten gab sie Nachhilfe in Mathematik und Physik.

Babys hittete bei einer Freundin ihrer Mutter unverteilte Flyer.

Ihr war klar, dass ihre Mutter sie nicht allein nach Rom reisen lassen würde – aber das war ihr egal!

Wenn Sie über Österreich mit dem Zug fahren würden, bräuchte sie keinen Reisepass.

Noch waren die Grenzen offen, obwohl Ihre Schließung aufgrund der Flüchtlingskrise diskutiert wurde….

Ihre Mutter erzählte sie auf die Frage, warum sie so viel arbeite.

Sie spare für einen neuen Computer der alte Seilam wie eine Schnecke auf Kieselsteinen mit dem könne sie nicht richtig programmieren.

und so setzte sie sich am ersten Montag der Herbstferien in den Zug.

Montags waren die Tickets am günstigsten Und vor über München und Bologna nach Rom.

Ihrer Mutter schickte sie kurz hinter der österreichischen Grenze ein Signal.

Sie sei nicht bei Fatou ihrer Freundin, sondern auf dem Weg nach Italien.

Niemand würde sie aufhalten.

Drei Tage verbrachte sie in Rom.

Sie schliefen einer Mehrbettunterkunft, in der niemand nach ihrem Alter oder Pass fragte.

Jeden Abend in der Dämmerung ging sie zum Tiber – zweimal zum Lungo Tevri di Cenci, einmal zum Lngothevri tor dinonna und beobachtete die starren Schwärme.

Sie waren größer und schöner und faszinierender, als sie es sich vorgestellt hat.

Ihr Herz schlug langsamer und schneller zugleich – so fühlt er sich an!

Die Bewegung der Vögel beruhigte ihren Körper und dreckte ihren Kopf an.

Sie versuchte sich in einen der Stare hineinzuversetzen wie er mitschwang um eins mit seinen Artgenossen zu werden, wie er dabei jede Bewegung genoss die Leichtigkeit und Freiheit.

Er war weder allein Noch musste er hier sein.

Der Vogel korrespondierte unsichtbar verknüpft mit seinem Nebeneinander, der wiederum mit ihm und mit anderen – und diese gleichzeitig mit anderen.

alle waren miteinander verbunden ohne zu sprechen nur durch Blicke, Intuition und

Schwingungen.".

Jetzt war sie für den Tag bereit, dachte sie.

Der Kaffee war inzwischen kalt geworden.

Sie nebte noch einmal daran, verzog das Gesicht, schüttete den Rest in ihr Müsli und rührte ihn.

ein Koffein war Koffeen.

Achtlos nahm sie drei Löffel, kaut auf den Flocken.

Screen an!

rief sie in den Raum und der Bildschirm an der Wand erstrahlte.

Newsfeed Deep Tech befahl sie.

Auf dem Screen erschienen Nachrichten von mehreren Magazinen.

Die zweite Pressemeldung versaute ihr das Frühstück.

Einhunderttausend.

Nicht einmal der Redakteur hatte die Tragweite der Nachricht erfasst Wobei sie sich sicher war, dass keine Redakteur, keine Redaktörin je die Pressemitteilung gelesen geschweige denn geschrieben hatte.

Wie die meisten Artikel wurde die Meldung von einer KI verfasst – von Redakion als relevant eingestuft im Sprastil angepasst und auf die entsprechende Zeichenzahl gekürzt dann an die Publishing-Software geschickt bevor sie schlussendlich veröffentlicht worden war.

Der Absender hatte sich noch nicht einmal die Mühe gemacht ein echtes Foto zu knipsen!

Das Beitragsbild war, wie die Signatur verriet, KI generiert.

Agentischer Shit-Flow.

Redakion hat wie immer keinen Funkenverstand, murmelte Alice leise vor sich hin – woher auch?

Eine Redaktion, die nur nach Algorithmen und Wahrscheinlichkeiten entschied, konnte kein Gespür für wirkliche Nachrichten entwickeln!

Von den versteckten Bedeutungen hinter den Zahlen, den Implikationen zwischen den Zeilen von den nicht offensichtlichen Konsequenzen Für Max und Erika.

Eine gute Wirtschaftsredakteurin, die seit Jahren an dem Thema arbeitete, hätte sofort gemerkt was diese Zahl bedeutete.

Einhunderttausend!

Das war für ein Unternehmen nichts – aber hier?

Game Changer.

Alice schob ihre Müsli-Schale zur Seite.

Sie hatte keinen Appetit mehr.

Die Entspannung war dahin.

sie blickte aus dem Fenster und betrachtete das gegenüberlegende Haus.

In dem Moment setzte starker Regen ein.

Sekunden später bildete sich eine große Pfütze auf den Moos bedeckten Vordacht des gegenüberlegenden Hauses.

Im Sumpf endet

alles,

wie immer, dachte sie.

im Sumpft der KI-generierten Texte und Bilder.

vor zwanzig dreißig Jahren sprachen alle noch von Informationsflut.

Vor einer Flut konnte man zurückweichen oder auf ihr treiben, manche sogar mit ihr schwimmen.

Da gibt es kein Entkommen für dich.

Du versingst, egal wie sehr du dich bemüßt.

Nur Hilfe von außen kann dich

retten.".

Jetzt sind wir so ein bisschen verliebt, oder?

Auf jeden Fall!

Oder?

In die Lüder Herms?

Die ist in Lüdea und Annalis.

Sie sind unsere heimlichen Stars hier…

…für

die wir schwärmen.

Was mir jetzt aufgefallen ist Wenn man in der ersten Folge schon was gehört, das ist jetzt ein Teil wo wirklich mal so eine Technologie vorkommt.

Wo ich als Nationalist gerade anspringen.

Da ist irgendwie agentischer Shit-Flow hast du es genannt.

KI generierte Medien.

Schön dass es noch irgendwie Medien gibt aber auch so eine Welt die weiß nicht ob ich sie gut finde oder nicht.

Wo bleibt denn der Quantencomputer?

Der Quanten Computer ja, der ist schon da drin ganz tief versteckt.

an vielen Stellen findet man ihn schon, wenn man weiß wo man suchen

muss.

Und die Einhunderttausend tauchten auch wieder auf?

Das heißt du hältst das jetzt noch ein bisschen und hältst uns noch hin?

Ich halte euch noch hin mit den Einhundertausenden aber sie sind ja jetzt in einem etwas anderen Kontext gesetzt worden.

Und sag mal zwei starke Frauencharaktere.

Männer gibt es aber auch im Buch!

Es wird doch Männer geben.

ja also ich… In der Zukunft wird's auch Männer geben.

In zwei Tausend vierzig bin ich da sehr optimistisch.

und dass es dann noch Männer gibt und die werden auch eine Rolle vielleicht sogar eine Tragenrolle spielen

Vielleicht hören wir die auch sogar in der nächsten Folgen schon.

Das kann ich mir gut

vorstellen, die kommen am dreiundzwanzigsten Juli.

Die

sind nicht in Schrödinger's

Koffer versteckt.

Die nächste Vorgabe im Dreiundzwald ist in Juli.

übenstehensweise war es wenn ich so Storytelling-Podcast höre oder Serien bei Streaming anbietern weiß man was ich überhaupt nicht leihen kann?

Ich kanns mir vorstellen.

also ich passe das wenn ich immer warten muss auf die nächste

Folge.

Aber wir haben mehr für unseren Fall und haben eine Erklärung dafür.

Also ich muss mich entschuldigen, dass das Buch noch nicht fertig ist.

Du musst nicht entschuligen!

Aber das ist die Erklärung.

du schreibst sozusagen noch dran.

Also die nächste Folge von uns hier in vier Wochen und die nächste reguläre Folge von Per Anathler durch den Seiberraum gibt es schon in zwei Wochen.

Jens danke fürs Hiersein

Danke für die Einladung

Und jetzt wieder rasch vor dem Bildschirm Fingerknöchel geölt und weiterschreiben Wir hören uns in vier wochen.

wenn ihr Fragen an Jens habt dann her damit.

Oh vielleicht Wenn ihr auch schon ein Buch vorbestellen wollt, podcastercyberagentur.de, behaupt ich jetzt einfach mal Danke fürs Zuhören.

Denkt an die Sternchen und Herzen, die ihr uns in euren Podcast-Apps geben könnt!

Dankeschön.

Kryptokalypse 1/10: Der perfekte Ton

28. Mai 2026 | 19 Minuten

In dieser besonderen Folge von „Per Anhalter durch den Cyberraum“ startet eine neue Hör-Serie: „Kryptokalypse“, der Near-Future-Roman der Cyberagentur von Jens Hüttenberger. Das Besondere: Ihr könnt exklusiv in den entstehenden Roman reinhören — noch bevor das Buch fertig geschrieben oder veröffentlicht ist. In insgesamt 10 Folgen erscheint ab jetzt jeden Monat ein neuer Ausschnitt aus „Kryptokalypse“, begleitet von Gesprächen über Figuren, Schreibprozess, Technologie und die wissenschaftlichen Ideen hinter der Geschichte.

0:0019:01
Shownotes

In dieser besonderen Folge von „Per Anhalter durch den Cyberraum“ startet eine neue Hör-Serie: „Kryptokalypse“, der Near-Future-Roman der Cyberagentur von Jens Hüttenberger. Das Besondere: Ihr könnt exklusiv in den entstehenden Roman reinhören — noch bevor das Buch fertig geschrieben oder veröffentlicht ist. In insgesamt 10 Folgen erscheint ab jetzt jeden Monat ein neuer Ausschnitt aus „Kryptokalypse“, begleitet von Gesprächen über Figuren, Schreibprozess, Technologie und die wissenschaftlichen Ideen hinter der Geschichte.

Zum Auftakt lernen wir Anaram kennen, eine der beiden Hauptfiguren. Über ihre Leidenschaft für Musik und Gesang öffnet sich ein ungewöhnlicher Zugang zu Physik, Wellen, Momenten — und zu den großen Fragen hinter dem Roman: Was passiert, wenn Quantentechnologie unsere digitale Sicherheit herausfordert? Jens Hüttenberger erzählt außerdem, warum Musik für ihn eine passende Metapher für Quantenphysik ist, wie er seine Figuren entwickelt und wie aus wissenschaftlichen Themen literarische Szenen werden.

Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:[https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman]

Kontakt Fragen an Jens oder an das Podcast-Team?Schreibt gern an: podcast@cyberagentur.de

Kapitel

Begrüßung und Vorstellung des neuen Podcast-Formats

Exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess des Near-Future-Romans

Kryptokalypse: Hintergründe zum Titel und thematische Einordnung

Was macht einen guten Near-Future-Roman aus?

Premiere: Erster exklusiver Hörbuch-Ausschnitt aus Kryptokalypse

Analyse der Hauptfigur Anna Rahm und literarische Herangehensweise

Charakterentwicklung und die Rolle von Wissenschaft und Musik

Cliffhanger, Ausblick auf die nächste Folge und Abschluss

Transkript

Der Podcast

der Cyberagentur.

Per Anhalter

durch den Cyberraum,

Forschung für übermorgen.

Zuwachs bei per Anhalte durch den cyberraum.

wir haben ein neues ja podcast baby und der stolze papa heißt jens hüttemberger.

hi Jens.

Ja

hallo Marcel

oder bist du die mama?

Oder bin ich die mama?

was kann das jetzt alles ein bisschen kompliziert vielleicht

geburtshelfer

Jens, du warst schon in Folge zwanzig hier im April.

Denn du bist Autor bei der Cyberagentur und schreibst einen Science-Fiction-Roman – ein near future Roman!

Und als wir uns in den Aprilfolge unterhalten

haben,

haben wir schon so eine Idee gehabt.

Wir wollen sozusagen mehr aus dem Buch hören ja?

Das machen wir jetzt und es wird ne wirklich exklusive Sache denn Du schreibest noch an dem Buch.

das ist also noch nicht fertig, noch nicht gedruckt aber trotzdem hört ihr eben jetzt Kryptokalypse der nahezukunft Roman der Cyber Agentur.

Und weil wir hier Fans von Donnerstag sind, hört ihr uns immer am vierten Donnerstag im Monat jeweils mit einem Ausschnitt aus dem Roman der in der Cyber Agentur entsteht und Jens erzählt uns was er sich dabei gedacht hat.

Was das schwierig vielleicht beim Schreiben ist?

Warum hast du erzählt wie es erzählt?

Was die Technologie dahinter ist?

Ihr seid also ein bisschen hautnah dabei wie ein Science-Fiction-Roman, ein Near Future-Romant entsteht Wie wir in der Aprilfolge sozusagen schon gelernt haben.

quasi eine Unterart von Science Fiction haben wir gelernt und Krypto-Kalypse nennen wir das Ganze jetzt.

Jetzt wird es am Ende auch über den Buch stehen?

Das wissen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Das ist der Arbeitstitel, den Namen habe ich bei der Recherche ein paar Mal gesehen und er kam nicht so häufig vor.

In der Regel das Problem, was ich beschreibe, wird meistens als Q-Day bezeichnet.

Das war mir aber irgendwie vielleicht schon zu abgetroschen oder er kam so häufig hervor… Apokalypto-Kryptografie.

So ein Kofferwort und das hat mir einfach gut gefallen, an dem Wort konnte ich so ein bisschen die Geschichte auch aufhängen.

Das

ist jetzt der Stempel da drauf ist?

Damit arbeiten wir erstmal genau!

Hier gibt es also Ausschnitt zu hören quasi wie so einen Hörbuch bevor das gedruckte Buch erscheint.

Und ein kleiner Service für euch wenn ihr ganz schnell zum jeweiligen Hörbuch ausschnitten springt wollt, das geht ja in jeder Podcast App mit einem Klick auf den entsprechenden Kapitel Link in den Schaunuts kann man nämlich so einrichten ist total spannende Technologie.

Aber das empfehlen wir natürlich nicht Jens, glaubt keinesfalls.

Wir haben ja spannende Dinge zu erzählen also vor allem du Jens.

Lass uns am Anfang nochmal ganz kurz hier wirklich jetzt gleich reinhören.

was macht denn für dich einen guten Zwicktschnurmann aus?

Was macht ein guten Zicktschnurtman aus?

Also weil er per Definition in der Zukunft spielt würde ich sagen soll er Möglichkeitenräume öffnen und zwar für den Leser aber auch für die Gesellschaft oder natürlich auf dem Autor der ja auch am Anfang nicht weiß dass er am Ende rauskommt.

Und da er Möglichkeitenräume eröffnet, würde ich sagen muss ja auch so eine philosophische Komponente haben in dem er Fragen stellt wie wir leben wollen und wie wir erleben werden.

Diese Fragen kann er beantworten oder zumindest anreißen.

Das sollte im Guterseins zwischen Roman auf jeden Fall machen.

So Jens große Premiere jetzt?

Du hast schon mehrere Bücher geschrieben, gab es auch schon Homo?

Hörbuch gab es noch nicht, nein.

Aber Lesungen hast du schon

gemacht?

Ja, aber selbst ja.

Zwei Sätze welchen auch schon hören wir jetzt und warum?

Also wir fangen relativ am Anfang des Buchs an.

Erstens kenne ich das Ende selber noch nicht und hab's dann noch nicht geschrieben und zweitens macht es Sinn mit den Figuren anzufangen würde ich sagen Wir haben in der letzten Folge habe ich ja schon erzählt dass wir zwei Protagonistinnen haben Und wir hören jetzt einer von den beiden Protagonistinnen, weil genau sie für das Buch von großer Bedeutung sein wird.

Wir

müssen hier mal warten!

Du hast es noch nicht gehört?

Ich hab's auch noch

nicht gehört.

Ja.

Wie aufgerichtet bist du?

Schon ein bisschen…

Dann schauen wir mal!

Zu ihrem sechsten Geburtstag bekam Anna Rahmen das schönste Geschenk ihres Lebens.

Es führte sie dahin wo sie heute war Auch wenn das damals weder sie noch ihre Eltern ahnen konnten.

Sie schenken ihr eine Spiele-App zum Gesangstraining.

Das Geschenk war nicht ganz uneigennützig, denn Anna Rahm sang bei jeder Gelegenheit.

Wenn sie in der Badewanne war, allein in ihrem Kinderzimmer spielte, auf der Straße vor sich hin träumte oder sich am Esste schlangweilte.

Selten traf sie einen Ton – das war ihr gleich!

Fehlende Nionsen gleg sie durch Lautstärke aus.

Bis zu diesem Geschenck hatte sie nie über die Natur des Tons nachgedacht.

Sie war ein Kleinkind.

Ton und Wort, Melodie und Lautstärke waren für sie eins.

Sie mussten erzeugt

werden.".

Warum?

Die Frage stellte sich nicht.

Auch im Laufe der Jahre weigerte sie sich, sie zu beantworten – vor sich selbst, vor Freunden!

Es sei eine sinnlose Frage die die Grenzen der Sprache weit überschreite.

Musik im Allgemeinen und Singen in besonderen Geschehen aus einem inneren Drang heraus.

Sie seien eine Tatsache, die es nicht zu überprüfen galt.

Metaphysik in ihrer wahrsten Form.

Jede Annäherung könne den Zauber zerstören und diesbezügliche Forschung brechte keinen Erkenntnisgewinn.

Über den perfekten Ton dachte sie seit dem hingegen oft nach – seit über dreißig Jahren!

Zu erst aus spielerischem Ehrgeiz.

Sie wollte Level für Level aufsteigen den diktatorischen Algorithmus der Gesangs-App besiegen, der zwischen richtig und falsch entschied diesen anonymen Gegner schlagen.

Es ihm zeigten?

Später?

Sie nahm seit sie acht Jahre alt war Gesangsunterricht und trat einem Kur bei interessierte sich sehr für die Erzeugung.

Mit welcher Atemtechnik und Stütze erzählte sie?

einen gleichmäßigen Luftstrom?

Wie weiterte sie am besten den Mundraum um einen hellen strahlenden Klang zu erzeugen?

Monatelang arbeitete Anna Rahm an ihrer Körperhaltung.

Noch vertragter empfand sie den Tonansatz, jenen Augenblick in dem der Luftstrom auf ihre Stimmlippen traf.

Hierbei ging es weniger um ihren biologischen Körper als um ihr Gespür.

Was klang besser?

Ein weicher oder harter Tonanschlag – ein sanftes Glissando oder ein abrupter Sprung?

Am Ende der Möhren stand irgendwo im Raum einen Ton, der Welle und Punkt zugleich war!

Er ließ sich nur im Moment festhalten, wenn er sich festhalten liess und klang an jeder Stelle im Raum anders.

Die Frage des Festhaltens beschäftigte Anna Rahm seit Jahren – und sie hatte noch keine zur Friedenstellende Antwort gefunden!

Beim Gesang gab es für sie niemals beides zugleich den exakten Ton UND den exaktem Moment.

Technisch ließ ich ein Ton mühelos einfangen und physikalisch als einzelne Schwingung verstehen aber niemals seine Intention Seine Faube, sein Gewicht, seinen Willen und seinen Mut.

Und ein Ton ohne Kontext!

Kein Violetta Sembre-Libera, kein der Hölle.

Rache kocht in meinem Herzen aus der Königin der Nacht, kein Back to Black von Amy Winehouse Ein Punkt im Nichts.

Jeder Gesangstohn schwang in der Zeit und stand im Raum.

Er war da und wieder weg Immer im Puls und Ort zugleich.

Jeder musikalische Schwingung interagierte mit anderen Tönen, Mit dem Konzertsaal der Sängerin und den Zuhörern.

So entstanden die schönsten Wellen der Welt – das Meer nichts dagegen!

Gesang war angewandte Physik doch Physik, die immer ein Mysterium enthielt.

An diesem Morgen sang sie im wunderschönen Monat Mai von Robert Schumann Auch wenn der Mai nur noch eine blasse Erinnerung war und die besungenen Knospen in der Sommerhitze, die Sachsen-Anhalt seit einigen Wochen im Griff hatte, längst vor dort waren.

Doch dieses kleine Lied – Die Vertonung von Heinrich Heines wenigen Zeilen erfreute ihr Herz seit ihrer Jugend.

Das unbestimmte in ihm das Gedicht drückte Leidenschaft und Melancholie zugleich aus.

Schumanns Musik unterstricht die Ambivalenz Und das machte das Singen so interessant.

Diese zwei Strophen, streng parallel aufgebaut.

Musikalisch wurde Fist-Dur zu H-Moll, zu A-Duer dann zu D-Duur – textlich als halber Kreuzraum angelegt abcb in dem eine weibliche stets der männlichen Kadenz folgte, vereinten für Anaram alles was das Leben ausmachte.

Das undurchdringbare und unbegreifliche in einer scheinbar geordneten Welt!

Alles schien verbunden und doch trennbar.

Der Wechsel zwischen Duer-und-Moll, die Doppelbödigkeit der Worte verdeutlichten ihr das Liebe und Schmerz, Hoffnung und Zweifel, Erfolg und Scheitern immer Geschwister waren.

Jedes Wort und jede Note ließen ihr unendlich viele Spielräume – sie musste sich nur entscheiden!

Und sie konnte sich entscheiden…

meistens.".

Bevor Anna Rahm sich ans Klavier setzte, auf dem sie sich selbst begleitete hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht ihre Gefühle zu erfassen.

Es war eine Art Spiel.

ihr Sohn würde Challenge sagen.

Sie wollte sich den Gefühlen nicht hingeben sondern sie beeinflussen.

Es galt nicht Liebe Schmerz zu manifestieren Freude zu erhöhen Sehnsucht oder Wonne anzufeuern.

es galt sie zu steuern.

Nicht immer gelangt ihr das.

Manchmal waren ihre inneren Kräfte zu stark.

Melancholedi, die sie beim Aufwachen verspürte, ließ sich nicht ein gespanntes Entgegenfiebern drehen – unbändige Freude über das schöne Wetter oder das Lächeln ihres Kindes nicht in sehnsuchtsvolle Verzweiflung verwandeln.

Ob ihr Gegner in diesem Spiel ihre eigene Unzulänglichkeit oder die dickfällige Behaarlichkeit der Hormone war, blieb ihr unklar.

Sie begnügte sich damit dass der Anspruch immer den gewünschten Zustand zu erreichen unmenschlich sei.

An diesem Morgen klappte es!

Obwohl sie gerädert und schlecht gelaunt aufgewacht war, die Hitze der letzten Wochen hatte sich in ihrem Schlafzimmer festgesetzt – auch nachts zeigte das Thermometer knapp dreißig Grad an so daß sein gesunden Schlaf kaum zu denken war, sang sie einen klaren wunderschönen Monat Mai, der freudige Erwartung ausdrückte.

Der Tag konnte kommen.

Anna-Ram beendete ihre morgendliche Musikübung.

Sie stieg die Kellertreppe hoch und ging in die Küche.

Ihr Mann hatte bereits das Haus verlassen, und ihren Sohn in die Schule gebracht.

Sie setzte einen Tee auf und schob ein Tiefkühlcrosson in die Mikrowelle.

Ein Blick auf Ihre Smartwatch verriet ihr – dass keiner etwas von ihr wollte!

Sie konnte in Ruhe frühstücken und die Nachrichten lesen.

Nachdem der Tee durchgezogen und das Crosson warm war, setzte sie sich an den Küchentisch schmierte Himbeermarmelade auf das Gebäck und öffnete ihr Tablet.

Sie überflog das Politikressort, die Nachrichten hatte sie größtenteils schon am Vorabend mitbekommen, übersprang den Sportteil – etwas langweiligeres als Leibesübungswettkämpfe gab es nicht!

Und pickte sich ein paar Nachrichten aus dem Panorama-Tall heraus.

Nicht dass sie sich besonders für die Liebschaften, Scheidungen und Diäten von Prominenten interessierte aber sie sah es als ihre Pflicht an, Smalltalk fähig zu sein Wie sie es nannte.

Schließlich scrollte sie weiter herunter, scannte die Überschriften in Wirtschaft und Wissenschaft… …und ihr Blick verharrte von einer Sekunde zur nächsten.

Einhundert Tausend!

Es war soweit.

Auf diese Nachricht hatte sie jahrelang

gewartet.".

Und da haben wir natürlich einen Cliffhanger jetzt?

Was macht das erste Mal gehört jetzt?

Ja wirklich zum ersten mal gehört.

und ja ich bin… Das ist krass ne?

Ist wirklich krass also klingt natürlich noch anders wie wenn's dir was schreibt.

Ich bin sehr zufrieden, muss ich sagen.

Du hast

auch ganz andächtig gelauscht?

Ganz toll was unsere Sprechern die Lüder Herms daraus

gemacht hat.

Absolut also großes Kompliment!

So

eine Hauptfigur ist also anderen.

ja bisher wirst du mir nur singt gern.

Ich warte so ein bisschen immer noch auf Technologie ehrlich gesagt.

aber das ist glaube ich mein Problem.

Ja, das war glaube ich eher mein Problem.

Deswegen singt sie gerne.

Ich hatte ja in der letzten Folge schon gesagt dass ich jetzt kein Mathematiker und kein Physiker bin Und da habe ich natürlich mich gefragt wie ich an diese Figuren herangehe und ich hab Analogien oder Metaphern gesucht.

Da ich ein großer Freund der Musik bin kam die Musik in den Sinn da sie auch sehr viel physikalisches hat was wir hier so ein bisschen im Text durchschimmert und habe versucht das zu übertragen.

Und wer jetzt sich in Quantenphysik auskennt, der wird auch paar Parallelen finden die ich da versteckt habe.

Ich habe einen gefunden, ein Noten die sozusagen sich dann irgendwann erst entscheiden wie sie kriegen.

Genau also dass zum Beispiel eine Note die sich erst entscheidet oder Wellepunkt ist sicher eine Sache die jeder QuantenPhysiker sofort merkt, die man vielleicht nicht sofort mit der Musik verbinden würde.

Meistens würde man ja sagen, es sind Wellen oder Schwingungen in der Musik und nicht dass ein Punkt irgendwo im Raum steht.

Und solche Sachen habe ich da eingearbeitet die man lesen kann wenn man sie möchte als Hinweis zu können für sie aber nicht unbedingt muss.

Was ich mich als Journalist irgendwie von Haus aus bin Frage wenn ich so was schreiben würde ist mir sozusagen die Handlung eigentlich wichtiger?

Oder sind wir die Figuren wichtiger?

also was ist zuerst da?

Ja, das kann man glaube ich gar nicht so richtig trennen.

Also das hatte ich auch glaube ich letztes Mal schon angedeutet dass ich mir verschiedene Figuren zuerst ausgedacht habe.

Ich hatte aber zum Beispiel auch einen klassischen Cyberkriminellen oder ausländischen Agenten und so weiter skizziert Und hab dann überlegt was ich sagen möchte.

in diesem Buch Da ich ja verschiedene Perspektiven einnehmen möchte kam irgendwie zwei Frauen dabei raus wo ich einfach dachte, diese beiden Frauen können am meisten erzählen was ich sagen möchte.

Diese Figuren habe ich dann weiterentwickelt und anhand dieser Figuren entwickelt sich jetzt auch die Handlung weiter.

also…

Und was heißt entwickeln?

Also wenn ich sage okay wir haben jetzt einen anderen Rahmen

da

sie singt gern und also wie setzt man sich aus Auto hin und sagt was könnte die noch machen?

Wo könnt ihr sie wohnen?

Wie könnte Ihr Tagesablauf absehen?

Genau!

Ich glaube ich habe versucht in diesem Text deutlich zu machen also ohne es direkt auszusprechen dass die ja sehr detaiverliebt ist.

Also deswegen auch solche, also zum Beispiel bei dem Schumann Passage auch wirklich gesagt hat welche Noten das sind und so weiter einfach nur zu sagen die ist detai verliebt sie kann sich in sowas reinfuchsen die ist nicht so oberflächlich.

ich wollte ja als eine Figur darstellen die halt auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit Wissenschaftlichkeit an solche Dinge herangeht.

also arbeitet ihr auch sehr wissenschaftlich eigentlich innerhalb der Musik-Jaws.

Also das sollte vermittelt werden und das spielt natürlich auch in der weiteren Handlung eine große Rolle, dass sie halt jetzt da eine führende Kraft ist im Bereich der Quantentechnologie.

Und dann klar solche klassischen Sachen ist die verheiratet hat ihr ein Kind?

wo wohnt die?

wie sieht sie aus?

Das will ich jetzt gar nicht so explizit darstellen, das mache ich nicht so gern als Auto.

Es gibt ja welche die ganz viel erzählen was sie anhaben.

Ich finde man kann das machen wenn das aussehen für den Charakter eine Rolle spielt dann schon also das kommt auch in dem Buch später.

gerade Nebenfiguren.

da werde ich ganz häufig mal kurz erwähnen wie die aussehen.

nur jetzt bei diesen Hauptfiguren finde ich das nicht so relevant.

die sollen eigentlich durch ihre Charaktereigenschaften gekennzeichnet werden und weniger durch eure Überfläche.

Über die hunderttausend willst du sicherlich noch nichts sagen.

Was jetzt so seit der Cliffhanger am Ende war?

Nein, also genau das ist der erste Cliffhänger.

da werde ich natürlich nicht sagen was es in einer nächsten Folge das wissen wir ja schon kommt.

die zweiter wird hier eine Zweitaubfigur vorgestellt und da tauchen die Hunderttause natürlich auch nochmal auf.

deswegen möchte ich am Anfang jetzt nicht sagen.

Das ist dein gutes Recht!

Jens was hören wir denn an der nächsten Frage?

In der nächsten Folge hören wir dann Alice.

das ist sozusagen die zweite Protagonistin.

Man könnte Gegenspielerin sagen, aber eigentlich stimmt das nicht so richtig.

Aber das kann man sicher sagen sehr ähnlich aufgebaut ist der Text.

nur sie hat eine andere Leidenschaft.

Ich habe es ja auch schon gelesen wo du sagst ist kein Gegenspieler muss auch offenbar gar nicht sein.

also normalerweise klassisch würde man jetzt sagen brauchten Helden und brauchen an die Helden.

genau das würde man klassisch sagen.

dass hab ich hier in dem Sinne Genau, es gibt jemanden, der optimistisch an die Sache rangeht und jemand, der skeptisch an diese Sache rangehnt.

Und natürlich werden im Verlauf des Buches miteinander interagieren müssen…

Die

herausgefordert werden?

Ja, aber das ist halt nicht so, hier ist er gut und da ist er böse.

Um Allis geht's also in der nächsten Folge am fünfundzwanzigsten Juni.

Krypto-Kalypse der nahezukungsromaner Cyber Agentur geschrieben von Jens Hüttenberger Und die nächste reguläre Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum, die gibt's eben schon in zwei Wochen.

Jens, danke fürs hier sein!

Danke.

Und jetzt wieder rasch ins Kämmerlein.

Bleichstift, Spitzen und weiter schreiben.

wir hören uns in vier Wochen.

Wenn ihr Fragen an Jens habt, gern her damit podcastatcyberagentur.de.

Danke fürs zuhören.

Denkt an die Sternchen und Herzchen, die uns in euren Podcast-Apps geben könnt.

Danke!

Falschung für übermorgen.