Mit der Masterarbeit zum Job bei der Cyberagentur

Olivia Gräupner im Gespräch über ihre Masterarbeit mit ihrem Betreuer Prof. Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor der Cyberagentur. Foto: M. Lindner, Cyberagentur

Forensik-Studentin der Hochschule Mittweida kann überzeugen

Wie geht es weiter nach dem Bachelorstudium? Master oder doch in die Praxis. Diese Entscheidung ist eng verknüpft mit der inhaltlichen Themenfindung für das Masterstudium. Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur) in Halle (Saale) hält spannende Themen aus der Forschung und Innovation zur Cybersicherheit bereit.

Die junge Cyberagentur wendet sich zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an Studierende der Hochschulen und Universitäten mit zukunftsträchtigen Themen. Durch Pflichtpraktika, Bachelor- oder Masterarbeit können die Studierenden in Halle Praxiserfahrungen sammeln und ihre wissenschaftlichen Arbeiten durchführen. Dabei werden sie von den Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Fachbereichen der Cybersicherheit betreut.

Olivia Gräupner hat sich für diesen Weg entschieden und schreibt in der Cyberagentur an ihrer Masterarbeit. Als zukünftige Forschungsreferentin möchte sie neue Erkenntnisse zu Innovationen in der Cybersicherheit gewinnen. Wir sprachen mit der 23-jährigen Studentin des Masterstudiengangs Cybercrime/Cybersecurity an der Hochschule Mittweida über ihre wissenschaftliche Arbeit.

Wie bist Du zur Cyberagentur gekommen?

Auf der Suche nach einem interessanten Thema für meine Masterarbeit habe ich mich an meinen ehemaligen Professor an der Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Christian Hummert gewandt. Über lokale Zeitungsberichte habe ich von seiner Berufung als Forschungsdirektor der Cyberagentur in Halle erfahren. Meine Neugier war geweckt. Nachdem ich meine Bewerbung eingereicht hatte, wurde ich zu einem Gespräch eingeladen und konnte kurz darauf mit meinem sechsmonatigen Praktikum und der Abschlussarbeit beginnen.

Woher kam die Idee für das Thema Deiner Masterarbeit?

Mit meinem Betreuer Prof. Dr. Hummert habe ich über meine Vorstellungen zu einem möglichen Thema gesprochen. Dabei stellte sich heraus, dass die Cyberagentur ebenfalls Interesse an Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz hat. Insbesondere im Hinblick auf die Forensik von KI-Systemen besteht immenser Forschungsbedarf, weshalb wir uns gemeinsam auf die Problemstellung der „Grundlagen auditierbarer KI-Systeme“ geeinigt haben.

Entsprechen die Rahmenbedingungen in der Cyberagentur Deinen Erwartungen?

Ich kann flexibel vor Ort oder von zu Hause aus über einen Firmenlaptop an meiner Abschlussarbeit arbeiten. Dabei kann ich mir meine Zeiten nach Bedarf einteilen. Gleichzeitig werde ich in den Arbeitsalltag der Cyberagentur eingebunden und kann mein Wissen einbringen. Ich werde regelmäßig eingeladen, an gemeinsamen Aktivitäten der Cyberagentur teilzunehmen, sei es der Firmenlauf, ein Erste-Hilfe-Kurs oder der interne Team-Tag. Diese ermöglichen es mir, die Mitarbeiter besser kennenzulernen. Außerdem darf ich im Rahmen von Weiterbildungsmöglichkeiten gemeinsam mit Kollegen wissenschaftliche Konferenzen besuchen. Ein solcher Einblick in die Agentur ist einmalig und ich bin sehr zufrieden mit der Unterstützung, die ich erhalte.

Und wie geht es für Dich weiter?

Bis zum Ende des Jahres werde ich meine Masterarbeit schreiben und sie danach verteidigen. Ab Februar 2023 werde ich als Teil der Cyberagentur in mein Arbeitsleben starten. Ich freue mich auf eine spannende Zeit!

Kontakt

Michael Lindner
Pressesprecher der Cyberagentur Tel.: +49 151 44150 645
E-Mail: presse@cyberagentur.de